Ein 33-jähriger Mann griff einen 24-Jährigen mit einem scharfen Gegenstand an. Der Verletzte musste notoperiert werden.
Angriff in Pforzheim,24-Jähriger außer Lebensgefahr

Pforzheim (ost)
In der Nordstadt von Pforzheim ereignete sich am Freitagabend gegen 22:45 Uhr eine gewaltsame Auseinandersetzung zwischen mehreren Personen. Laut den bisherigen Informationen der Kriminalpolizei hat ein 33-jähriger Mann während des Vorfalls einen 24-Jährigen mit einem scharfen Gegenstand angegriffen und ihm lebensgefährliche Verletzungen zugefügt.
Der Mann musste in einem Pforzheimer Krankenhaus einer Notoperation unterzogen werden und schwebt mittlerweile nicht mehr in Lebensgefahr.
Die genauen Umstände der Tat werden derzeit noch ermittelt.
Der 33-jährige Verdächtige und das Opfer sollen sich vor der Tat persönlich gekannt haben. Nach der Tat flüchtete der Verdächtige, trotz umfangreicher Fahndungsmaßnahmen der Polizei konnte er bisher nicht gefunden werden. Es besteht derzeit keine Gefahr für die Bevölkerung.
Die Staatsanwaltschaft Pforzheim und die Kriminalpolizei Pforzheim leiten die Untersuchungen. Aktuell wird wegen des Verdachts auf versuchten Totschlag ermittelt. Die Fahndung nach dem 33-jährigen Mann läuft weiter.
Christian Schwab, Staatsanwaltschaft Karlsruhe – Zweigstelle Pforzheim
Alexander Uhr, Pressestelle
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Baden-Württemberg für 2022/2023
Die Mordraten in Baden-Württemberg stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 315 Fälle aufgezeichnet, während es im Jahr 2023 338 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 304 auf 312. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 381 auf 402, wobei die meisten Verdächtigen männlich waren. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 315 | 338 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 304 | 312 |
| Anzahl der Verdächtigen | 381 | 402 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 345 | 363 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 36 | 39 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 165 | 211 |
Quelle: Bundeskriminalamt








