Mann in Wohnung von drei Unbekannten attackiert und schwer verletzt. Täter sind auf der Flucht, Polizei bittet um Hinweise.
Angriff in Ulm

Ulm (ost)
Am Montag, den 09.03.26, gegen Mitternacht, sollen drei bisher unbekannte Männer in eine Wohnung am Staufenring in Ulm eingedrungen sein. Die teilweise vermummten Personen sollen dabei bewaffnet gewesen sein. In der Wohnung sollen sie mehrere Personen bedroht haben. Es soll auch zu körperlichen Auseinandersetzungen gekommen sein. Anschließend sollen sie wiederholt, auch unter Einsatz von Schlagwerkzeugen, auf einen 36-jährigen Mann eingeschlagen haben. Danach sollen die Täter geflohen sein.
Der 36-jährige Mann wurde durch den Angriff und die Gewalt schwer verletzt. Er wurde zur ärztlichen Behandlung in ein Krankenhaus gebracht.
Die Polizei hat Spuren am Tatort gesichert. Die Fahndung nach den flüchtigen Tätern läuft derzeit.
Zeugen, die verdächtige Personen oder Fahrzeuge in der Nähe des Staufenrings zur Tatzeit beobachtet haben, werden gebeten, sich unter Tel. 0731/188-0 zu melden.
Die Kriminalpolizei Ulm hat die Ermittlungen zu den Hintergründen der Tat aufgenommen.
++++0435192
Ayfer Kaplan-Pirl, Staatsanwaltschaft Ulm, 0731 188 1442
Sven Vrancken, Polizeipräsidium Ulm, 0731 188 1111
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Baden-Württemberg für 2022/2023
Die Mordraten in Baden-Württemberg zwischen 2022 und 2023 sind leicht angestiegen. Im Jahr 2022 wurden 315 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 338 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 304 auf 312 an. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 381 auf 402, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 345 auf 363 und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 36 auf 39 stieg. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 165 auf 211 an. Im Vergleich dazu wurden in Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 insgesamt 470 Mordfälle registriert, was die höchste Anzahl in Deutschland darstellt.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 315 | 338 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 304 | 312 |
| Anzahl der Verdächtigen | 381 | 402 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 345 | 363 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 36 | 39 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 165 | 211 |
Quelle: Bundeskriminalamt








