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Appenweier – Betrügerischer Schockanruf erfolgreich

Eine Seniorin aus Appenweier übergab einen fünfstelligen Bargeldbetrag an einen vermeintlichen Kriminalbeamten. Die Polizei warnt vor Geldforderungen am Telefon und gibt wichtige Hinweise zur Prävention von Betrug.

Foto: unsplash

Appenweier (ost)

Nach einem sogenannten „Schockanruf“ übergab eine ältere Dame aus Appenweier am Samstag einen Bargeldbetrag mit fünf Ziffern an einen vermeintlichen Kriminalbeamten.

Es wird betont, dass die Ermittlungsbehörden niemals am Telefon Geld verlangen oder Bürger nach ihrem Vermögen befragen.

Bitte achten Sie auf folgende Warnhinweise:

Die Polizei wird Sie niemals um Geld oder Wertgegenstände bitten.

Geben Sie niemals Geld an unbekannte Personen weiter.

Verlangen Sie von vermeintlichen Amtspersonen wie Polizisten den Dienstausweis.

Bei geringstem Zweifel rufen Sie die Behörde an, von der die vermeintliche Amtsperson stammt. Benutzen Sie NICHT die Rückruffunktion, da Sie sonst wieder beim Anrufer und Täter landen könnten.

Geben Sie keine persönlichen Daten oder die von Familienmitgliedern preis! Sprechen Sie am Telefon nie über Ihre persönlichen und finanziellen Verhältnisse und geben Sie keine Geheimzahlen, Passwörter oder Ähnliches preis.

Konsultieren Sie Ihre Familie oder Personen, denen Sie vertrauen.

Legen Sie bei verdächtigen Anrufen sofort auf, wenn:

Sprechen Sie mit Freunden und Verwandten über das Thema und sensibilisieren Sie Ihr Umfeld für diese Betrugsmaschen.

/mk

Quelle: Presseportal

Cybercrime-Statistiken in Baden-Württemberg für 2022/2023

Die Cyberkriminalitätsraten in Baden-Württemberg stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 11144 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 13531 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 4056 auf 4420. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 3146 auf 3473, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 2153 auf 2380 und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 993 auf 1093 stieg. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 1119 auf 1331. Im Vergleich dazu wurden in Berlin im Jahr 2023 die meisten Cyberkriminalitätsfälle in Deutschland registriert, nämlich 22125.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 11.144 13.531
Anzahl der aufgeklärten Fälle 4.056 4.420
Anzahl der Verdächtigen 3.146 3.473
Anzahl der männlichen Verdächtigen 2.153 2.380
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 993 1.093
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 1.119 1.331

Quelle: Bundeskriminalamt

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