Zwischen zwei jungen Männern kam es zu einem Vorfall mit Messer und Schreckschusswaffe. Die Bundespolizei ermittelt wegen Bedrohung.
Auseinandersetzung am Bahnhof Leonberg

Leonberg (ost)
Am Samstagabend (07.03.2026) kam es am Bahnhof Leonberg zu einer Auseinandersetzung zwischen zwei jungen Männern. Dabei wurden ein Messer und eine Schreckschusswaffe verwendet.
Derzeitigen Ermittlungen zufolge ereignete sich gegen 21:00 Uhr in der Unterführung des Bahnhofs Leonberg zunächst ein verbaler Streit zwischen den 15- und 16-jährigen Verdächtigen sowie einem 18-Jährigen und seinen Begleitern. Später soll der 16-Jährige mit türkischer Staatsangehörigkeit eine Schreckschusspistole gezogen und den 18-jährigen syrischen Staatsangehörigen bedroht haben. Als die Begleiter des Opfers die Polizei rufen wollten, soll der 15-Jährige mit syrischer Staatsangehörigkeit ein Messer gezogen und ebenfalls den 18-Jährigen bedroht haben. Daraufhin flüchtete das Opfer mit seinen Begleitern, woraufhin der 16-Jährige einen Schuss mit der Schreckschusswaffe abfeuerte. Die beiden Verdächtigen wurden im Zuge der Fahndung von Einsatzkräften der Landespolizei kontrolliert und auf die Dienststelle gebracht.
Die Bundespolizei ermittelt nun wegen des Verdachts der Bedrohung gegen die Verdächtigen.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Baden-Württemberg für 2022/2023
Die Mordraten in der Region Baden-Württemberg stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 315 Fälle von Mord registriert, während es im Jahr 2023 bereits 338 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 304 im Jahr 2022 auf 312 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 381 im Jahr 2022 auf 402 im Jahr 2023, wobei der Großteil männliche Verdächtige waren. Im Vergleich dazu verzeichnete die Region Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 315 | 338 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 304 | 312 |
| Anzahl der Verdächtigen | 381 | 402 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 345 | 363 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 36 | 39 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 165 | 211 |
Quelle: Bundeskriminalamt








