Zwei syrische Staatsangehörige gerieten in Streit, einer wurde wegen Diebstahls verdächtigt. Polizei leitete Ermittlungsverfahren ein.
Auseinandersetzung am Hauptbahnhof Ulm

Ulm (ost)
Am Dienstagmorgen (25.08.2026) kam es am Hauptbahnhof Ulm zu einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen zwei syrischen Staatsangehörigen.
Nach aktuellen Informationen gerieten die beiden Verdächtigen im Alter von 23 und 27 Jahren gegen 10:30 Uhr zunächst in einen verbalen Streit. Anschließend soll der 23-jährige Mann den 27-Jährigen getreten und mit einer Bierdose beworfen haben. Der Ältere wiederum soll daraufhin den Jüngeren getreten und geschlagen haben. Eine Streife des Sicherheitsdienstes der Deutschen Bahn trennte die Streithähne und informierte die Bundespolizei über den Vorfall. Die Beamten vor Ort stellten fest, dass der 23-Jährige eine Hose trug, an der noch eine Diebstahlssicherung angebracht war. Bei den ersten Ermittlungen wurde festgestellt, dass der Jüngere die Hose anscheinend kurz zuvor in einem Bekleidungsgeschäft in der Ulmer Innenstadt gestohlen hatte. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen durften die beiden Männer ihren Weg fortsetzen.
Es wurde ein Ermittlungsverfahren, unter anderem wegen des Verdachts der Körperverletzung, eingeleitet.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Baden-Württemberg für 2022/2023
Die Mordraten in Baden-Württemberg zwischen 2022 und 2023 sind leicht angestiegen. Im Jahr 2022 wurden 315 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 338 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 304 im Jahr 2022 auf 312 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 381 im Jahr 2022 auf 402 im Jahr 2023. Davon waren 345 männliche Verdächtige und 36 weibliche Verdächtige im Jahr 2022, während es im Jahr 2023 363 männliche und 39 weibliche Verdächtige waren. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 165 im Jahr 2022 auf 211 im Jahr 2023. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen 2023 die meisten Mordfälle in Deutschland mit 470 registrierten Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 315 | 338 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 304 | 312 |
| Anzahl der Verdächtigen | 381 | 402 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 345 | 363 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 36 | 39 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 165 | 211 |
Quelle: Bundeskriminalamt








