Polizei ermittelt wegen gefährlicher Körperverletzung nach Schlagstock-Attacke auf 16-Jährigen.
Auseinandersetzung zwischen Jugendlichen in Konstanz

Konstanz (ost)
Nach einem Streit zwischen zwei Jugendlichen am Samstagabend auf dem Bahnhofplatz wird die Polizei wegen gefährlicher Körperverletzung ermittelt. Gegen 21 Uhr gerieten zwei Gruppen von Jugendlichen vor einem Schnellrestaurant aneinander. Während des Konflikts schlug ein 17-Jähriger einem 16 Jahre alten Gegner mit einem Schlagstock auf den Kopf, wodurch dieser Verletzungen erlitt. Er wurde mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht.
Während der Untersuchung fanden die Beamten bei dem 17-Jährigen verschiedene Betäubungsmittel. Die Bereitschaftsstaatsanwältin der Staatsanwaltschaft Konstanz ordnete daraufhin eine Durchsuchung der Wohnung des Jugendlichen an.
Er wird nun nicht nur wegen gefährlicher Körperverletzung angezeigt, sondern auch wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz.
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Baden-Württemberg für 2022/2023
Die Drogenraten in Baden-Württemberg zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 40049 Fälle erfasst, während es im Jahr 2023 nur noch 37873 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle sank ebenfalls von 36787 auf 34877. Die Anzahl der Verdächtigen ging von 32420 auf 30714 zurück, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 28389 auf 26963 und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 4031 auf 3751 sank. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 10727 auf 11419. Im Vergleich dazu wurden in Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 insgesamt 73917 Drogenfälle registriert, was die höchste Anzahl in Deutschland darstellt.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 40.049 | 37.873 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 36.787 | 34.877 |
| Anzahl der Verdächtigen | 32.420 | 30.714 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 28.389 | 26.963 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 4.031 | 3.751 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 10.727 | 11.419 |
Quelle: Bundeskriminalamt








