Ein 27-Jähriger verlor die Kontrolle über sein Auto und krachte gegen Bäume, bevor es sich überschlug. Einsatzkräfte retteten den Schwerverletzten aus dem Auto und brachten ihn ins Krankenhaus.
Auto überschlägt sich bei Schwendi

Ulm (ost)
Ein 27-Jähriger fuhr kurz nach 6 Uhr auf der K7514 von Wain in Richtung Großschaffhausen. Im Bereich einer Linkskurve kam der Mercedes aus bisher unbekannter Ursache nach rechts von der Straße ab. Der Pkw durchfuhr mehrere Meter den Seitenstreifen und stieß gegen einen Leitpfosten. In der weiteren Folge fuhr der 27-Jährige weiter auf dem Grünstreifen sowie auf dem Geh- und Radweg. Abseits der Straße krachte der Mercedes gegen kleinere Bäume im Unterholz. Dadurch überschlug sich der Kleinwagen mehrfach und landete auf der Fahrerseite liegend im neben einem Gebüsch. Einsatzkräfte von Feuerwehr und Rettungsdienst, waren mit einem Großaufgebot vor Ort. Der 27-Jährige wurde im Auto eingeklemmt. Er konnte von den umliegenden Feuerwehren aus Schwendi, Großschaffhausen und Wain aus dem Auto gerettet werden. Der Rettungsdienst brachte den Schwerverletzen in ein Krankenhaus. Der total beschädigte Mercedes musste abgeschleppt werden. Die Polizei schätzt den Schaden am Fahrzeug auf rund 4.000 Euro. Die Polizei aus Laupheim hat die Ermittlungen zur Klärung der Unfallursache aufgenommen. Die Feuerwehren waren mit 33 Einsatzkräften und fünf Fahrzeugen vor Ort.
Hinweis der Polizei: Es gibt viele Ursachen für das Abkommen von der Straße. Schuld daran kann zum Beispiel nicht angepasste Geschwindigkeit, fehlende Aufmerksamkeit oder Ablenkung sein. Es kann dabei zu schweren Unfällen kommen. Die Polizei rät daher, immer auf die Straße zu schauen und konzentriert zu fahren. Allgemein soll auch bei Übermüdung oder unter Einfluss von Alkohol, Medikamenten oder Drogen auf keinen Fall gefahren werden. Die Polizei lobt die Hilfeleistung der Leute am Unfallort vor der Ankunft der Rettungskräfte. Das kann Leben retten! Sicherheitsgurte sind die „Lebensretter Nr. 1“ im Straßenverkehr! In den letzten Jahren hatte etwa jeder vierte tödlich verunglückte Verkehrsteilnehmer den Sicherheitsgurt nicht angelegt. Einen Sturz aus zehn Metern Höhe ist kaum zu überleben. Er entspricht einem Aufprall bei einer Geschwindigkeit von nur 50 km/h. Bei dieser Aufprallgeschwindigkeit wirkt auf den menschlichen Körper das 30-fache seines Eigengewichts-bei 70 kg sind das gut zwei Tonnen. Deshalb empfiehlt die Polizei immer, den Gurt anzulegen und Kinder zu sichern. Diese und viele weitere Tipps gibt die Polizei in Broschüren auf jeder Polizeidienststelle oder im Internet unter www.gib-acht-im-verkehr.de.
++++0784491
Bernd Kurz, Tel. 0731/188-1111
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Baden-Württemberg für 2023
Die Verkehrsunfallstatistik für Baden-Württemberg im Jahr 2023 zeigt insgesamt 306644 Unfälle. Davon endeten 33630 Unfälle mit Personenschaden, was 10.97% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 10355 Unfälle aus, was 3.38% entspricht. 1733 Unfälle, also 0.57%, wurden unter dem Einfluss berauschender Mittel verursacht. Die restlichen Sachschadensunfälle belaufen sich auf 260926, was 85.09% ausmacht. Innerorts ereigneten sich 25663 Unfälle (8.37%), außerorts (ohne Autobahnen) 13562 Unfälle (4.42%) und auf Autobahnen 3369 Unfälle (1.1%). Insgesamt gab es 369 Getötete, 6139 Schwerverletzte und 36086 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 306.644 |
| Unfälle mit Personenschaden | 33.630 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 10.355 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 1.733 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 260.926 |
| Ortslage – innerorts | 25.663 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 13.562 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 3.369 |
| Getötete | 369 |
| Schwerverletzte | 6.139 |
| Leichtverletzte | 36.086 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








