Junge Männer festgenommen und in Untersuchungshaft, Zeugin spielte wichtige Rolle
Autoaufbrüche in Rheinstetten-Mörsch

Karlsruhe (ost)
Gemeinsame Bekanntmachung von der Staatsanwaltschaft Karlsruhe und dem Polizeipräsidium Karlsruhe:
Wie bereits erwähnt, haben bisher unbekannte Täter seit dem 15.03.2026 in Rheinstetten-Mörsch offensichtlich mehrere Fahrzeuge geöffnet, um Wertgegenstände zu stehlen. Nach Ermittlungen der Kriminalpolizei und einem Hinweis einer Zeugin wurden am 26.03.2026 drei junge Männer festgenommen, die sich derzeit in Untersuchungshaft befinden.
Die Zeugin identifizierte die Verdächtigen an der Haltestelle Rösselsbrünnle in Rheinstetten und informierte die Polizei. Daraufhin wurden die Beschuldigten gegen 15:30 Uhr in einer Straßenbahn vorläufig festgenommen. Bei nachfolgenden Durchsuchungen stellten die Beamten verschiedene Beweismittel sicher. Darunter soll sich unter anderem gestohlenes Eigentum befinden, das zuvor aus den Fahrzeugen entwendet wurde.
Die Verdächtigen im Alter von 20, 19 und 14 Jahren wurden am Freitag einem Haftrichter des Amtsgerichts Karlsruhe vorgeführt, der auf Antrag der Staatsanwaltschaft Karlsruhe Haftbefehl erließ und die Untersuchungshaft gegen die Beschuldigten anordnete.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Baden-Württemberg für 2022/2023
Die Mordraten in Baden-Württemberg zwischen 2022 und 2023 stiegen leicht an. Im Jahr 2022 wurden 315 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 338 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 304 auf 312. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 381 im Jahr 2022 auf 402 im Jahr 2023. Davon waren 345 männlich, 36 weiblich und 165 nicht-deutsch. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 315 | 338 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 304 | 312 |
| Anzahl der Verdächtigen | 381 | 402 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 345 | 363 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 36 | 39 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 165 | 211 |
Quelle: Bundeskriminalamt








