Ein Abschleppfahrzeug geriet in Brand, Verkehr stark beeinträchtigt. Fahrer unverletzt, Schaden ca. 80.000 Euro.
Autobahn 8: Fahrzeugbrand führt zu Vollsperrung

Niefern-Öschelbronn (ost)
Ein Feuerwehrfahrzeug, das am frühen Donnerstagmorgen auf der Autobahn 8 zwischen den Anschlussstellen Pforzheim-Ost und Pforzheim-Süd in Brand geriet, führte zu erheblichen Verkehrsproblemen. Es wird angenommen, dass ein technischer Defekt den Brand verursacht hat.
Um 03:30 Uhr brach das Feuer im Baustellenbereich in Fahrtrichtung Stuttgart aus, wo ein Traktor auf dem Abschleppfahrzeug geladen war. Der Fahrer konnte das Fahrzeug rechtzeitig verlassen und blieb unverletzt.
Die Feuerwehr wurde sofort alarmiert und konnte das Feuer schnell unter Kontrolle bringen und schließlich löschen. Die Fahrbahn in Richtung Stuttgart musste für die Löscharbeiten und Reinigung vollständig gesperrt werden.
Gegen 08:30 Uhr wurde das Wrack schließlich abtransportiert. Ab diesem Zeitpunkt wurde der Verkehr auf dem linken Fahrstreifen geleitet. Um etwa 9:30 Uhr war die Fahrbahn vollständig wieder frei.
Aufgrund der starken Beschädigung des Asphalts durch die Hitzeentwicklung ist eine schnelle Sanierung der Fahrbahn erforderlich. Die Autobahn 8 in Fahrtrichtung Stuttgart muss ab heute Abend um 20:00 Uhr bis voraussichtlich morgen früh um 03:00 Uhr erneut voll gesperrt werden, um die anstehenden Fräs- und Asphaltarbeiten durchzuführen.
Verkehrsteilnehmer werden gebeten, den Bereich weiträumig zu umfahren oder den örtlichen Umleitungsempfehlungen zu folgen.
Der Gesamtschaden wird auf etwa 80.000 Euro geschätzt. Der Fahrer des Fahrzeugs konnte rechtzeitig aussteigen und blieb unverletzt.
Christian Schulze, Pressestelle
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Baden-Württemberg für 2023
Die Verkehrsunfallstatistik für Baden-Württemberg im Jahr 2023 zeigt insgesamt 306644 Unfälle. Davon entfallen 33630 Unfälle auf Personenschaden, was 10.97% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machen 10355 Unfälle aus, was 3.38% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel betragen 1733 Fälle, was 0.57% aller Unfälle sind. Die restlichen Sachschadensunfälle belaufen sich auf 260926, was 85.09% ausmacht. Innerorts ereigneten sich 25663 Unfälle (8.37%), außerorts (ohne Autobahnen) 13562 Unfälle (4.42%) und auf Autobahnen 3369 Unfälle (1.1%). Die Anzahl der Getöteten beträgt 369, Schwerverletzte 6139 und Leichtverletzte 36086.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 306.644 |
| Unfälle mit Personenschaden | 33.630 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 10.355 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 1.733 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 260.926 |
| Ortslage – innerorts | 25.663 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 13.562 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 3.369 |
| Getötete | 369 |
| Schwerverletzte | 6.139 |
| Leichtverletzte | 36.086 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








