Ein 25-jähriger LKW-Fahrer gefährdete Polizeibeamte auf der BAB6, als er unter Drogeneinfluss auf den Standstreifen fuhr. Der Mann wurde kontrolliert, ein Drogentest bestätigte den Verdacht.
Autobahnunfall: LKW-Fahrer unter Drogeneinfluss gefährdet Polizisten

Mannheim (ost)
Am Donnerstagvormittag gegen 10:45 Uhr wurde eine Streife der Autobahnpolizei Mannheim zu einem liegengebliebenen Fahrzeug auf der Autobahn 6 zwischen der Ausfahrt Mannheim/Schwetzingen und dem Autobahnkreuz Mannheim gerufen.
Während ein Polizist das Sicherheitsmaterial aus dem Kofferraum des Streifenwagens holte, um das Pannenfahrzeug abzusichern, fuhr plötzlich ein 25-jähriger LKW-Fahrer mit seinem MAN-Lastwagen auf dem Standstreifen auf den Beamten zu.
Kurz vor dem Streifenwagen brachte der 25-Jährige den LKW zum Stillstand.
Die Polizisten führten eine Kontrolle des Mannes durch.
Er erklärte, dass er während der Fahrt kurz eingeschlafen sei und deshalb auf den Standstreifen geraten sei.
Es gab auch Anzeichen für Drogenkonsum beim 25-Jährigen.
Ein Drogentest bestätigte diesen Verdacht.
Daraufhin wurde er zur Dienststelle gebracht, wo ihm von einem Arzt eine Blutprobe entnommen wurde.
Der Führerschein des Mannes wurde eingezogen.
Er muss sich nun unter anderem wegen Gefährdung des Straßenverkehrs verantworten.
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Baden-Württemberg für 2022/2023
Die Drogenraten in Baden-Württemberg zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 40049 Fälle erfasst, während es 2023 nur noch 37873 waren. Die Anzahl der gelösten Fälle ging ebenfalls von 36787 auf 34877 zurück. Die Anzahl der Verdächtigen sank von 32420 auf 30714, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen (2022: 28389, 2023: 26963) und der weiblichen Verdächtigen (2022: 4031, 2023: 3751) abnahm. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg hingegen von 10727 auf 11419. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Drogenfällen in Deutschland mit 73917 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 40.049 | 37.873 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 36.787 | 34.877 |
| Anzahl der Verdächtigen | 32.420 | 30.714 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 28.389 | 26.963 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 4.031 | 3.751 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 10.727 | 11.419 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Baden-Württemberg für 2023
Die Verkehrsunfallstatistik für Baden-Württemberg im Jahr 2023 zeigt insgesamt 306.644 Unfälle. Davon waren 33.630 Unfälle mit Personenschaden, was 10,97% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 10.355 Fälle aus, was 3,38% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 1.733 Fällen registriert, was 0,57% aller Unfälle ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 260.926 Fälle, was 85,09% entspricht. Innerorts gab es 25.663 Unfälle (8,37%), außerorts (ohne Autobahnen) 13.562 Unfälle (4,42%) und auf Autobahnen 3.369 Unfälle (1,1%). Insgesamt gab es 369 Getötete, 6.139 Schwerverletzte und 36.086 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 306.644 |
| Unfälle mit Personenschaden | 33.630 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 10.355 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 1.733 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 260.926 |
| Ortslage – innerorts | 25.663 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 13.562 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 3.369 |
| Getötete | 369 |
| Schwerverletzte | 6.139 |
| Leichtverletzte | 36.086 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








