Nach einem mutmaßlichen Messerangriff in Bad Buchau ermittelt die Kriminalpolizei Biberach wegen gefährlicher Körperverletzung. Der Angreifer wurde festgenommen und sitzt in Untersuchungshaft.
Bad Buchau: 22-jähriger Mann in Haft

Ulm (ost)
/ Die Kriminalpolizei Biberach ermittelt nun wegen gefährlicher Körperverletzung nach einem vermuteten Messerangriff am frühen Samstagmorgen in Bad Buchau.
Früh am Samstagmorgen war ein 50-Jähriger auf dem Weg nach Hause in Bad Buchau. Um 4.15 Uhr traf er in der Straße Am Bahndamm auf einen 22-Jährigen. Dieser soll den 50-Jährigen angesprochen und in ein Gespräch verwickelt haben. Später griff der 22-Jährige den 50-Jährigen unerwartet mit einem Messer an. Der 50-Jährige erlitt eine Stichverletzung im Bauch. Der Angreifer entfernte sich danach und der Verletzte rief einen Notruf ab. Rettungskräfte brachten ihn in ein Krankenhaus, wo er stationär behandelt wurde. Es bestand keine Lebensgefahr. Die Polizei Riedlingen konnte im Rahmen der Fahndung den 22-jährigen Tatverdächtigen in der Nähe des Tatorts widerstandslos festnehmen. Bei der Durchsuchung fanden die Beamten ein Klappmesser beim Verdächtigen. Das mutmaßliche Tatwerkzeug wurde sichergestellt.
Am Sonntag wurde der 22-Jährige einem Haftrichter am Amtsgericht Ravensburg vorgeführt. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Ravensburg wurde ein Haftbefehl wegen des dringenden Verdachts der gefährlichen Körperverletzung erlassen. Der Mann mit türkischer Staatsangehörigkeit befindet sich seitdem in Untersuchungshaft.
Das Kriminalkommissariat Biberach hat die Ermittlungen zu den Hintergründen der Tat aufgenommen. Nach aktuellen Informationen kannten sich Täter und Opfer anscheinend nicht.
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Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Baden-Württemberg für 2022/2023
Die Mordraten in Baden-Württemberg zwischen 2022 und 2023 sind gestiegen. Im Jahr 2022 wurden 315 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 338 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 304 im Jahr 2022 auf 312 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen erhöhte sich von 381 im Jahr 2022 auf 402 im Jahr 2023. Unter den Verdächtigen waren 345 Männer und 36 Frauen im Jahr 2022, während es 363 Männer und 39 Frauen im Jahr 2023 waren. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 165 im Jahr 2022 auf 211 im Jahr 2023. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 315 | 338 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 304 | 312 |
| Anzahl der Verdächtigen | 381 | 402 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 345 | 363 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 36 | 39 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 165 | 211 |
Quelle: Bundeskriminalamt








