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Bad Herrenalb: Sexuelle Erpressung im Internet

Zwei Fälle von Sextortion in Bad Herrenalb und Pfalzgrafenweiler. Opfer zahlten dreistelligen Eurobetrag für intime Fotos.

Foto: unsplash

Bad Herrenalb/ Pfalzgrafenweiler (ost)

Am Wochenende ereigneten sich in Bad Herrenalb und Pfalzgrafenweiler zwei Fälle von sexueller Erpressung im Internet, auch bekannt als Sextortion.

Über ein soziales Netzwerk nahm eine bisher unbekannte Täterschaft Kontakt zu den beiden jungen Männern auf. Im Verlauf des Gesprächs wechselte die Konversation zu einem gängigen Messaging-Dienst. Die Täter schickten den Männern zunächst Nacktbilder einer angeblichen Frau und forderten sie dann auf, ebenfalls intime Fotos von sich zu senden. Unter der Drohung, die sensiblen Aufnahmen an ihre Kontakte zu schicken, schickten die eingeschüchterten Opfer daraufhin Bezahlcodes im niedrigen bis mittleren dreistelligen Eurobereich.

Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen und warnt dringend vor solchen Vorfällen:

Weitere nützliche Präventionstipps finden Sie auf der Website der Polizeilichen Kriminalprävention: https://www.polizei-beratung.de/themen-und-tipps/gefahren-im-internet/sextortion/

Melanie Konrad, Pressestelle

Quelle: Presseportal

Cybercrime-Statistiken in Baden-Württemberg für 2022/2023

Die Cyberkriminalitätsraten in Baden-Württemberg stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 11144 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 13531 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 4056 auf 4420. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 3146 auf 3473, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 2153 auf 2380 und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 993 auf 1093 stieg. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 1119 auf 1331. Im Vergleich dazu hatte Berlin im Jahr 2023 die höchste Anzahl an registrierten Cyberkriminalitätsfällen in Deutschland mit 22125 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 11.144 13.531
Anzahl der aufgeklärten Fälle 4.056 4.420
Anzahl der Verdächtigen 3.146 3.473
Anzahl der männlichen Verdächtigen 2.153 2.380
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 993 1.093
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 1.119 1.331

Quelle: Bundeskriminalamt

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