Zwei Fälle von Sextortion in Bad Herrenalb und Pfalzgrafenweiler. Opfer zahlten dreistelligen Eurobetrag für intime Fotos.
Bad Herrenalb: Sexuelle Erpressung im Internet

Bad Herrenalb/ Pfalzgrafenweiler (ost)
Am Wochenende ereigneten sich in Bad Herrenalb und Pfalzgrafenweiler zwei Fälle von sexueller Erpressung im Internet, auch bekannt als Sextortion.
Über ein soziales Netzwerk nahm eine bisher unbekannte Täterschaft Kontakt zu den beiden jungen Männern auf. Im Verlauf des Gesprächs wechselte die Konversation zu einem gängigen Messaging-Dienst. Die Täter schickten den Männern zunächst Nacktbilder einer angeblichen Frau und forderten sie dann auf, ebenfalls intime Fotos von sich zu senden. Unter der Drohung, die sensiblen Aufnahmen an ihre Kontakte zu schicken, schickten die eingeschüchterten Opfer daraufhin Bezahlcodes im niedrigen bis mittleren dreistelligen Eurobereich.
Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen und warnt dringend vor solchen Vorfällen:
Weitere nützliche Präventionstipps finden Sie auf der Website der Polizeilichen Kriminalprävention: https://www.polizei-beratung.de/themen-und-tipps/gefahren-im-internet/sextortion/
Melanie Konrad, Pressestelle
Quelle: Presseportal
Cybercrime-Statistiken in Baden-Württemberg für 2022/2023
Die Cyberkriminalitätsraten in Baden-Württemberg stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 11144 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 13531 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 4056 auf 4420. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 3146 auf 3473, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 2153 auf 2380 und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 993 auf 1093 stieg. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 1119 auf 1331. Im Vergleich dazu hatte Berlin im Jahr 2023 die höchste Anzahl an registrierten Cyberkriminalitätsfällen in Deutschland mit 22125 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 11.144 | 13.531 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 4.056 | 4.420 |
| Anzahl der Verdächtigen | 3.146 | 3.473 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 2.153 | 2.380 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 993 | 1.093 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 1.119 | 1.331 |
Quelle: Bundeskriminalamt








