Am Wochenende wurden der Polizei Bad Säckingen zwei Einbrüche gemeldet. Unbekannte Täter drangen in Wohnungen ein und entwendeten Wertgegenstände.
Bad Säckingen: Zwei Wohnungseinbrüche

Freiburg (ost)
Am Wochenende wurden der Polizei Bad Säckingen gleich zwei Wohnungseinbrüche gemeldet. Am Freitagabend, dem 13.02.2026, brach eine bislang unbekannte Täterschaft zwischen 23.00 Uhr und 23:30 Uhr in eine Wohnung in der Bergseestraße ein. Auf noch ungeklärte Weise gelangte die Täterschaft in die Räumlichkeiten im Obergeschoss und durchsuchte sie. Es wurde nichts gestohlen, wie derzeit bekannt ist. Um zu fliehen, soll die Täterschaft eine weitere Tür aufgebrochen haben, um das Wohnhaus zu verlassen. Der zweite Einbruch wurde am Montag, dem 16.02.2026, der Polizei gemeldet. Unbekannte Täter drangen vermutlich zwischen Samstag, dem 14.02.2026, 15.00 Uhr und Montagmorgen gewaltsam in ein Wohnobjekt in der „Unteren Flüh“ ein. Nach bisherigen Erkenntnissen wurden mehrere Wertgegenstände gestohlen. Die Höhe des Sachschadens wird noch ermittelt.
Das Kriminalkommissariat Waldshut hat die Ermittlungen in beiden Fällen übernommen und sucht Zeugen, die Verdächtiges in der „Bergseestraße“ oder in der „Unteren Flüh“ bemerkt haben. Anwohner werden gebeten, ihre privaten Videoüberwachungsanlagen zu überprüfen und verdächtige Personen oder Fahrzeuge der Kriminalpolizei zu melden. Das Kriminalkommissariat ist während der üblichen Bürozeiten unter Tel. 07741 8316 0 erreichbar. Der Kriminaldauerdienst in Bad Säckingen nimmt rund um die Uhr Hinweise unter Tel. 07761 934 500 entgegen.
Quelle: Presseportal
Einbruchstatistiken in Baden-Württemberg für 2022/2023
Die Einbruchsraten in Baden-Württemberg stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 4508 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 5204 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 787 auf 826. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 676 auf 733, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen mit 653 deutlich höher war als die der weiblichen Verdächtigen mit 80. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 316 auf 432. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Einbrüchen in Deutschland mit 27061 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 4.508 | 5.204 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 787 | 826 |
| Anzahl der Verdächtigen | 676 | 733 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 589 | 653 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 87 | 80 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 316 | 432 |
Quelle: Bundeskriminalamt








