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Bad Saulgau: Unfälle im Landkreis Sigmaringen

Ein Vorfahrtsunfall fordert einen Verletzten und 10.000 Euro Schaden. Polizei ermittelt wegen Einbruch und Diebstahl in Meßkirch und Bingen.

Foto: Depositphotos

Landkreis Sigmaringen (ost)

Sigmaringendorf

Verletzter bei Missachtung der Vorfahrt

Am Donnerstag gegen 10.30 Uhr ereignete sich ein Vorfahrtsunfall, bei dem ein Leichtverletzter und ein Sachschaden von etwa 10.000 Euro zu verzeichnen waren. Ein 48-jähriger Lkw-Fahrer missachtete an der Kreuzung der Gartenstraße mit der Schlesierstraße die Vorfahrt einer 68-jährigen Ford-Fahrerin. Bei der heftigen Kollision wurde der 91 Jahre alte Beifahrer im Ford leicht verletzt und musste vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht werden. Der Ford war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden.

Meßkirch

Einbruch

Ein bisher unbekannter Täter begab sich in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag offenbar auf der Suche nach Bargeld in ein Wohnhaus im Ziegelhofweg. Während die Bewohner schliefen, betrat der Unbekannte auf noch unbekannte Weise die Wohnräume auf dem landwirtschaftlichen Gehöft. Er durchsuchte mehrere Zimmer und entwendete Scheingeld. Der Diebstahl wurde erst am Morgen bemerkt. Der Polizeiposten Meßkirch ermittelt nun wegen Einbruchs und bittet Personen, die in der Zeit zwischen Mitternacht und 6 Uhr Verdächtiges bemerkt haben, sich unter Tel. 07575/2838 zu melden. Die Beamten prüfen, ob es eine Verbindung zu einer ähnlichen Tat in derselben Nacht in Bingen gibt.

Bingen

Durchsuchung von Wohnräumen durch Unbekannten

In einem Wohnhaus in der Straße „Leuteberg“ begab sich ein bisher unbekannter Täter am frühen Donnerstagmorgen auf die Suche nach Bargeld. Während die Bewohner schliefen, drang der Dieb auf unbekannte Weise in das Haus ein und entnahm Bargeld aus einer Geldbörse. Eine Kamera in den Wohnräumen filmte den vermummten Mann gegen 1.45 Uhr bei seiner Tat. Er trug eine helle zweifarbige Jacke mit pfeilartigen Mustern. Das Polizeirevier Sigmaringen hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet um Hinweise zur Tat oder zum Täter unter Tel. 07571/104-0. Es wird untersucht, ob es einen Zusammenhang mit dem Diebstahl in derselben Nacht in Meßkirch gibt.

Pfullendorf

Gespann um mehr als 60 Prozent überladen

Ein 49-Jähriger muss mit einem Bußgeld in Höhe von mehreren hundert Euro und einem Punkt im Verkehrssünderregister rechnen, nachdem Beamte des Polizeipostens Pfullendorf ihn am Donnerstag kurz nach 19 Uhr mit seinem überladenen Gespann gestoppt haben. Nachdem ein anderer Verkehrsteilnehmer auf die unsichere Fahrweise des 49-Jährigen aufmerksam wurde, kontrollierten die Polizisten den Klein-Lkw mit Anhänger. Dabei stellte sich heraus, dass auf der Ladefläche des Lkw ein Pkw und auf dem Anhänger zwei weitere Pkw geladen waren. Der 49-Jährige hatte das zulässige Gesamtgewicht um 64 Prozent überschritten, was die unsichere Fahrweise erklären könnte. Erst nachdem er eines der transportierten Fahrzeuge abgeladen hatte, durfte er weiterfahren. Er wird nun bei der Bußgeldstelle angezeigt.

Bad Saulgau

Polizeibeamte von 20-Jährigem bedroht und beleidigt

Ein 20-Jähriger muss strafrechtliche Konsequenzen wegen Bedrohung und Beleidigung befürchten, nachdem er am Donnerstagmorgen in Fulgenstadt für einen Polizeieinsatz gesorgt hat. Der 20-Jährige meldete kurz nach 9 Uhr über Notruf einen Streit mit Familienangehörigen. Während des Gesprächs beleidigte er den Beamten, der den Notruf entgegennahm, mit vulgären Ausdrücken und drohte weitere Straftaten an. Als mehrere Polizeistreifen eintrafen, ging der junge Mann vor dem Wohnhaus in bedrohlicher Haltung mit einer Schere auf die Beamten zu und drohte, sie anzugreifen. Schließlich warf er die Schere in Richtung der Polizisten und konnte daraufhin widerstandslos festgenommen werden. Da sich der 20-Jährige offensichtlich in einem psychischen Ausnahmezustand befand, brachten ihn die Polizisten in eine Fachklinik. Er wird nun bei der Staatsanwaltschaft angezeigt.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Baden-Württemberg für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Baden-Württemberg im Jahr 2023 zeigt insgesamt 306.644 Unfälle. Davon waren 33.630 Unfälle mit Personenschaden, was 10,97% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 10.355 Unfälle aus, was 3,38% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel waren mit 1.733 Fällen, also 0,57%, vergleichsweise gering. Der Großteil der Unfälle (85,09%) waren übrige Sachschadensunfälle. Innerorts ereigneten sich 25.663 Unfälle (8,37%), außerorts (ohne Autobahnen) 13.562 Unfälle (4,42%) und auf Autobahnen 3.369 Unfälle (1,1%). Insgesamt gab es 369 Getötete, 6.139 Schwerverletzte und 36.086 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 306.644
Unfälle mit Personenschaden 33.630
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 10.355
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 1.733
Übrige Sachschadensunfälle 260.926
Ortslage – innerorts 25.663
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 13.562
Ortslage – auf Autobahnen 3.369
Getötete 369
Schwerverletzte 6.139
Leichtverletzte 36.086

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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