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Bad Saulgau: Verkehrsunsicherer Pkw stillgelegt

Beamte stoppen Smart Forfour mit 30 Fahrzeugmängeln, Fahrer muss Bußgeld zahlen.

Foto: unsplash

Landkreis Sigmaringen (ost)

Sigmaringen

Stilllegung eines unsicheren Autos

Nachdem bei einer Kontrolle am Dienstagmittag technische Mängel am Auto festgestellt wurden, haben Beamte der Verkehrspolizei Sigmaringen einen Smart Forfour stillgelegt. Der 38-jährige Fahrer des Fahrzeugs wurde gegen 12 Uhr bei einer Geschwindigkeitskontrolle beim Nollhof gemessen und gestoppt. Bei einer umfassenden Überprüfung stellten die Beamten verschiedene Mängel an der Fahrzeugtechnik fest und brachten das Auto dann zu einem Sachverständigen. Dieser stellte insgesamt 30 Fahrzeugmängel fest, von denen rund eine Handvoll so schwerwiegend waren, dass das Auto als verkehrsunsicher eingestuft wurde. Die Fahrt endete daher vor Ort und die Kennzeichen wurden eingezogen. Neben dem Geschwindigkeitsverstoß erwartet den 38-jährigen Fahrer eine weitere Geldstrafe wegen des nicht vorschriftsmäßigen Fahrzeugs. Ebenso den Halter des Fahrzeugs, der die Mängel bekannt gewesen sein dürften und trotzdem die Fahrt erlaubte.

Sigmaringendorf

Betrug bei Geldanlage

In den letzten Wochen wurde ein 83-jähriger Mann Opfer eines Anlagebetrugs und verlor dabei einen erheblichen Geldbetrag. Der Mann wurde in den sozialen Medien auf eine scheinbar lukrative Geldanlage aufmerksam und nahm daraufhin Kontakt mit dem vermeintlichen Unternehmen auf. Im weiteren Verlauf ließ sich das Opfer in einer WhatsApp-Kommunikation dazu verleiten, in mehreren Transaktionen rund 40.000 Euro zu überweisen. Erst als der Mann die Summe ausbezahlt haben wollte und dazu nochmals mehrere tausend Euro an „Steuergebühren“ überweisen sollte, wurde er misstrauisch und informierte die Polizei. Diese ermittelt nun wegen gewerbsmäßigen Betrugs und warnt erneut vor dieser dreisten Art von Kriminalität. Seien Sie skeptisch bei überdurchschnittlichen Renditeversprechen im Internet, insbesondere über soziale Medien. Vertrauen Sie nicht auf Werbeanzeigen. Oft werden sogar Bilder von Prominenten missbraucht, um gefälschte Anzeigen oder Videos authentischer erscheinen zu lassen. Überprüfen Sie solche Angebote durch Recherchen im Internet und fragen Sie sich, warum so hohe Renditen angeboten werden können, während der marktübliche Durchschnitt deutlich niedriger liegt. Niemand verschenkt Geld! Weitere Informationen finden Sie unter: https://www.polizei-beratung.de/themen-und-tipps/betrug/kredit-und-anlagebetrug/

Bad Saulgau

Geld verloren, kein Auto gekauft

Ein 45-jähriger Mann wurde kürzlich in Bad Saulgau um rund 16.000 Euro von Unbekannten betrogen. Der Mann erhielt eine E-Mail, die angeblich von einer Bank stammte, in der ihm mehrere Autos zum Kauf angeboten wurden. Nachdem der Geschädigte Interesse an einem der beworbenen Fahrzeuge bekundet hatte, wurde er aufgefordert, das Geld im Voraus an eine Bankverbindung zu überweisen. Der 45-Jährige kam dieser Forderung arglos nach. Ein angeblicher Übergabetermin für das Auto wurde für eine Woche später vereinbart, kam jedoch erwartungsgemäß nicht zustande. Stattdessen brach der Kontakt zum vermeintlichen Verkäufer sofort ab. Die Polizei ermittelt nun wegen gewerbsmäßigen Betrugs und warnt vor Vorsicht. Begleichen Sie keine größeren Forderungen im Voraus. Überprüfen Sie vermeintlich gute Angebote durch Recherchen im Internet oder eine Anfrage beim angeblichen Absender über dessen offizielle Kontaktdaten auf der echten Firmenwebsite. Weitere Informationen zum Schutz vor Betrug finden Sie online unter https://www.polizei-beratung.de/themen-und-tipps/betrug/.

Quelle: Presseportal

Cybercrime-Statistiken in Baden-Württemberg für 2022/2023

Die Cyberkriminalitätsraten in Baden-Württemberg stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 11144 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 13531 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 4056 auf 4420. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 3146 auf 3473, wobei die meisten Verdächtigen männlich waren. Im Vergleich dazu wurden in Berlin im Jahr 2023 insgesamt 22125 Fälle von Cyberkriminalität registriert, was die höchste Anzahl in Deutschland darstellt.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 11.144 13.531
Anzahl der aufgeklärten Fälle 4.056 4.420
Anzahl der Verdächtigen 3.146 3.473
Anzahl der männlichen Verdächtigen 2.153 2.380
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 993 1.093
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 1.119 1.331

Quelle: Bundeskriminalamt

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