Ein betrunkenes Fahrzeug krachte in Bad Schussenried gegen einen Laternenmast, der Fahrer stand unter Alkoholeinfluss und gab zu, auch Drogen konsumiert zu haben.
Bad Schussenried: 64-Jähriger kracht betrunken gegen Laternenmast

Ulm (ost)
Der ältere Mann fuhr kurz vor 23.30 Uhr in den Kreisverkehr in der Saulgauer Straße, wie die Polizei berichtet. Augenzeugen sahen, wie das Fahrzeug mit hoher Geschwindigkeit und aufheulendem Motor in die Zeppelinstraße einbog und kurz vor dem Kreisverkehr stark abbremste. Dabei verlor der 64-Jährige die Kontrolle über sein Auto und prallte nach dem Verlassen des Kreisverkehrs gegen einen Laternenmast. Die Airbags im Renault lösten aus und der Mast knickte um, so die Polizei. Zeugen alarmierten den Notruf. Die Polizei und der Rettungsdienst wurden gerufen. Während der Unfallaufnahme stellten die Beamten fest, dass der Fahrer betrunken war. Der Senior gab zu, Alkohol getrunken und zwei Joints geraucht zu haben. Ein Atemalkoholtest war positiv. Deshalb wurde er zur Behandlung seiner leichten Verletzungen ins Krankenhaus gebracht. Dort wurde ihm Blut abgenommen. Die Ergebnisse sollen zeigen, wie viel Alkohol und welche Art von Drogen er konsumiert hatte. Die Polizei Riedlingen untersuchte den Unfall. Der Schaden am beschädigten Renault wird auf etwa 6.000 Euro geschätzt, der an der Umgebung und dem Laternenmast auf etwa 1.500 Euro. Ein Abschleppwagen holte das Auto ab. Nach Absprache mit der Staatsanwaltschaft musste der 64-Jährige seinen Führerschein abgeben.
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Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Baden-Württemberg für 2022/2023
Die Drogenraten in Baden-Württemberg zwischen 2022 und 2023 zeigen einen leichten Rückgang. Im Jahr 2022 wurden 40.049 Fälle erfasst, während es im Jahr 2023 nur noch 37.873 waren. Die Anzahl der gelösten Fälle ging ebenfalls von 36.787 auf 34.877 zurück. Die Anzahl der Verdächtigen sank von 32.420 auf 30.714, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 28.389 auf 26.963 und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 4.031 auf 3.751 fiel. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg jedoch von 10.727 auf 11.419. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Drogenfällen in Deutschland mit 73.917 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 40.049 | 37.873 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 36.787 | 34.877 |
| Anzahl der Verdächtigen | 32.420 | 30.714 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 28.389 | 26.963 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 4.031 | 3.751 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 10.727 | 11.419 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Baden-Württemberg für 2023
Die Verkehrsunfallstatistik für Baden-Württemberg im Jahr 2023 zeigt insgesamt 306.644 Unfälle. Davon hatten 33.630 Unfälle mit Personenschaden (10,97%) und 10.355 schwere Unfälle mit nur Sachschaden (3,38%) zur Folge. Es gab 1.733 Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel (0,57%). Die restlichen Unfälle waren Sachschadensunfälle (85,09%). Innerorts ereigneten sich 25.663 Unfälle (8,37%), außerorts (ohne Autobahnen) 13.562 Unfälle (4,42%) und auf Autobahnen 3.369 Unfälle (1,1%). Insgesamt gab es 369 Getötete, 6.139 Schwerverletzte und 36.086 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 306.644 |
| Unfälle mit Personenschaden | 33.630 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 10.355 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 1.733 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 260.926 |
| Ortslage – innerorts | 25.663 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 13.562 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 3.369 |
| Getötete | 369 |
| Schwerverletzte | 6.139 |
| Leichtverletzte | 36.086 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








