Ein 56-jähriger Motorradfahrer stürzte alkoholisiert und verletzt nach einem Unfall in Nürtingen. Er verlor das Gleichgewicht und wurde ins Krankenhaus gebracht.
Bad Urach: Motorradunfall in Nürtingen

Reutlingen (ost)
Motorradfahrer stürzt betrunken
Ein Motorradfahrer wurde bei einem Verkehrsunfall in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch in der Nürnberger Straße leicht verletzt. Der 56-Jährige fuhr gegen 2.15 Uhr mit seinem Piaggio auf der Nürnberger Straße. Beim Abbiegen in die Rommelsbacher Straße kam es zur Kollision mit der baulichen Trennung der Fahrbahn, wodurch er das Gleichgewicht verlor und stürzte. Ein Rettungswagen brachte ihn anschließend ins Krankenhaus. Aufgrund eines vorläufigen Atemalkoholwerts von über 1,4 Promille musste er sich einer Blutentnahme unterziehen. Es stellte sich zudem heraus, dass er keine gültige Fahrerlaubnis besaß. Der Sachschaden am Motorrad beläuft sich auf ca. 1500 Euro. (js)
Bad Urach (RT): Betrug durch Schockanruf (Warnhinweis)
Eine ältere Dame aus Bad Urach wurde am Dienstag von skrupellosen Telefonbetrügern um Wertgegenstände betrogen. Sie erhielt einen Anruf von einem selbsternannten Polizeibeamten, der ihr eine erfundene Geschichte erzählte, dass ihr Sohn einen tödlichen Verkehrsunfall verursacht habe. Um einer Inhaftierung zu entgehen, wurde die Zahlung einer Kaution gefordert. Die besorgte Dame glaubte dem falschen Polizisten und übergab kurz darauf an ihrer Wohnadresse Schmuckstücke an einen Komplizen des Anrufers. Der Betrug wurde später aufgedeckt. Die Polizei warnt davor, Geld oder Wertgegenstände am Telefon zu fordern, und empfiehlt, sofort aufzulegen. Weitere Informationen finden Sie unter https://www.polizei-beratung.de/aktuelles/detailansicht/telefonbetrug-durch-schockanrufe/ (ms)
Nürtingen (ES): Zeugen für Verkehrsunfall gesucht
Das Polizeirevier Nürtingen bittet unter der Telefonnummer 07022/9224-0 um Zeugenaussagen zu einem Verkehrsunfall, der sich am Dienstagmittag auf der Max-Eyth-Straße ereignete. Eine 37-jährige Frau war gegen 13.40 Uhr mit einem Suzuki vom Kreisverkehr in Richtung eines Autohauses unterwegs. Ein bisher unbekannter Fahrer eines silbernen oder grauen Ford Fiesta ST 200 fuhr mit großer Wucht von hinten auf ihr Auto auf, als sie sich in der Nähe einer Spielhalle befand. Anschließend flüchtete der Unfallverursacher in Richtung des Autohauses. Der Suzuki wurde mit einem Schaden von etwa 8.000 Euro beschädigt. Der gesuchte Ford dürfte erhebliche Schäden im Frontbereich aufweisen. (ms)
Wolfschlugen (ES): Verwirrte Person
Am Mittwochmorgen kam es zu einem Polizeieinsatz in der Nürtinger Straße. Um sieben Uhr wurde die Polizei alarmiert, da eine Person mitten auf der Fahrbahn stand, Fahrzeuge anhielt und den Verkehr zu regeln schien. Als die Polizeibeamten eintrafen, verhielt sich der 57-jährige Mann, der offensichtlich in einem psychischen Ausnahmezustand war, sofort aggressiv und bedrohte die Beamten, bevor er in sein Haus ging und sich dort verbarrikadierte. Trotz mehrerer Versuche, ihn zum Verlassen des Gebäudes zu bewegen, blieb er standhaft. Aufgrund der Gefährdungslage mussten Spezialkräfte des Polizeipräsidiums Einsatz eingreifen und den Mann zwangsweise festnehmen. Er wurde nach einer ärztlichen Behandlung in eine Fachklinik gebracht. (cw)
Tübingen (TÜ): Vor Kontrolle geflüchtet
Die Verkehrspolizei ermittelt gegen einen 20-Jährigen, der am Dienstagmorgen in der Wilhelm-Keil-Straße einer Zivilstreife auffiel. Der junge Mann war gegen zehn Uhr mit seinem E-Scooter unterwegs, fuhr jedoch mit überhöhter Geschwindigkeit. Zudem fehlte am Fahrzeug das erforderliche Kennzeichen. Als er die Polizeibeamten bemerkte, flüchtete der Rollerfahrer in Richtung Derendingen. Zwei Polizeibeamte, die zufällig beim Joggen unterwegs waren, konnten ihn schließlich vorübergehend festnehmen. Bei ihm wurden eine Pfefferspray-Pistole und Betäubungsmittel gefunden und beschlagnahmt. Es stellte sich heraus, dass sein E-Scooter technisch manipuliert und nicht versichert war. Zudem konnte er keine Fahrerlaubnis vorweisen und es bestand der Verdacht auf Drogenkonsum. Sein Roller wurde sichergestellt. Bei einer Durchsuchung seiner Wohnung wurde ein weiterer technisch veränderter Elektroroller gefunden. Der junge Mann wurde nach den erforderlichen Maßnahmen freigelassen und muss mit entsprechenden Anzeigen rechnen. (cw)
Balingen (ZAK): Unfallverursacher musste Führerschein abgeben
Ein Unfallverursacher musste am späten Dienstagnachmittag in Balingen seinen Führerschein abgeben. Der 25-Jährige war gegen 17.40 Uhr mit einem Fiat 500 auf der Wilhelmstraße unterwegs. Beim Verlassen des Kreisverkehrs übersah er eine 52-jährige Frau, die mit ihrem Mountainbike vor einem Zebrastreifen stand, um einer Fußgängerin das Überqueren zu ermöglichen. Die Radfahrerin stürzte durch den Zusammenstoß und verletzte sich leicht. Bei der Unfallaufnahme stellten die Beamten fest, dass der Autofahrer mutmaßlich unter Drogeneinfluss stand. Er musste eine Blutentnahme durchführen lassen und seinen Führerschein abgeben. Der Schaden an den Fahrzeugen beläuft sich auf etwa 1.200 Euro. (ms)
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Baden-Württemberg für 2022/2023
Die Drogenraten in Baden-Württemberg zwischen 2022 und 2023 zeigen einen leichten Rückgang. Im Jahr 2022 wurden 40049 Fälle erfasst, während es im Jahr 2023 nur noch 37873 waren. Die Anzahl der gelösten Fälle sank ebenfalls von 36787 auf 34877. Die Anzahl der Verdächtigen ging von 32420 auf 30714 zurück, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen (26963) höher war als die der weiblichen (3751). Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 10727 auf 11419. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Drogenfällen in Deutschland mit 73917 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 40.049 | 37.873 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 36.787 | 34.877 |
| Anzahl der Verdächtigen | 32.420 | 30.714 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 28.389 | 26.963 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 4.031 | 3.751 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 10.727 | 11.419 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Baden-Württemberg für 2023
Die Verkehrsunfallstatistik für Baden-Württemberg im Jahr 2023 zeigt insgesamt 306644 Unfälle. Davon waren 33630 Unfälle mit Personenschaden, was 10.97% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 10355 Unfälle aus, was 3.38% der Gesamtzahl entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 1733 Fällen gemeldet, was 0.57% ausmacht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 260926, was 85.09% entspricht. In der Ortslage innerorts gab es 25663 Unfälle (8.37%), außerorts (ohne Autobahnen) waren es 13562 Unfälle (4.42%) und auf Autobahnen wurden 3369 Unfälle registriert (1.1%). Die Anzahl der Getöteten betrug 369, Schwerverletzte 6139 und Leichtverletzte 36086.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 306.644 |
| Unfälle mit Personenschaden | 33.630 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 10.355 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 1.733 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 260.926 |
| Ortslage – innerorts | 25.663 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 13.562 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 3.369 |
| Getötete | 369 |
| Schwerverletzte | 6.139 |
| Leichtverletzte | 36.086 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








