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Baden-Baden: PNR-Daten führen zu Festnahme

Die Bundespolizei verhaftete einen deutschen Staatsangehörigen am Flughafen Karlsruhe/Baden-Baden aufgrund von PNR-Daten. Der Mann entging einer Haftstrafe durch Bezahlung einer Geldstrafe.

Foto: Depositphotos

Rheinmünster (ost)

Am 16. Juni 2026 wurde am Flughafen Karlsruhe/Baden-Baden ein deutscher Staatsbürger aufgrund von PNR-Daten von der Bundespolizei festgenommen. Die Polizisten trafen den 50-Jährigen während der Kontrolle eines Fluges aus Barcelona an.

Der Mann wurde aufgrund eines Haftbefehls wegen Betrugs festgenommen. Da er die fällige Geldstrafe begleichen konnte, vermied er eine 20-tägige Haftstrafe.

Hintergrund:

Seit 2017 sind Fluggesellschaften gesetzlich verpflichtet, dem Bundeskriminalamt für alle grenzüberschreitenden kommerziellen Flüge Daten ihrer Passagiere zu übermitteln. Diese Daten, hauptsächlich PNR-Daten (Passenger Name Records), die bei der Buchung einer Reise anfallen (z.B. Name des Reisenden oder Abflugdatum), werden von mehreren Partnerbehörden überprüft, um terroristische Straftaten und schwere Kriminalität zu verhindern, aufzudecken und zu verfolgen. Bei Treffern in Fahndungslisten werden die Daten an die Bundespolizei weitergeleitet, um entsprechende Maßnahmen zu ergreifen (z.B. Einreiseverweigerungen oder Festnahmen).

Quelle: Presseportal

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