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Baden-Baden: Raub in Bank, Beamte suchen Tatverdächtigen und Zeugen

Die Beamten des Kriminalkommissariats Rastatt suchen nach einem unbekannten Mann, der einer Seniorin die Geldbörse entrissen hat. Zeugen werden gebeten, sich bei der Kripo zu melden.

Foto: Depositphotos

Bade-Baden (ost)

Nach einem Überfall in einer Bank in der Rheinstraße am Sonntagabend suchen die Ermittler des Kriminalkommissariats Rastatt nach dem Täter und möglichen Zeugen. Gegen 20 Uhr wurde eine ältere Dame am Geldautomaten angesprochen und hob Geld ab. Anschließend, als sie sich an einen anderen Automaten begab, soll ein Unbekannter in die Filiale gestürmt sein und ihr die Geldbörse gestohlen haben. Die Seniorin bemerkte ein Auto, das nach dem Vorfall von der Bank wegfährt. Es ist unklar, ob der Täter in dieses Fahrzeug gestiegen ist. Der Verdächtige soll komplett in Schwarz gekleidet gewesen sein und etwa 1,70 bis 1,75 Meter groß sein. Die 83-jährige Frau blieb unverletzt. Personen, die Informationen zum Täter oder dem unbekannten Auto haben, können sich unter der Hinweisnummer 0781 21-2820 an die Kripo wenden.

/rs

Quelle: Presseportal

Raubstatistiken in Baden-Württemberg für 2022/2023

Die Raubüberfallraten in Baden-Württemberg stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 3042 Fälle registriert, wovon 2037 aufgeklärt wurden. Es gab insgesamt 2602 Verdächtige, davon waren 2369 männlich und 233 weiblich. 1313 der Verdächtigen waren nicht deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der registrierten Fälle auf 3782, wovon 2518 aufgeklärt wurden. Es gab insgesamt 3202 Verdächtige, davon waren 2906 männlich und 296 weiblich. 1674 der Verdächtigen waren nicht deutscher Herkunft. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Raubüberfällen in Deutschland mit 12625 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 3.042 3.782
Anzahl der aufgeklärten Fälle 2.037 2.518
Anzahl der Verdächtigen 2.602 3.202
Anzahl der männlichen Verdächtigen 2.369 2.906
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 233 296
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 1.313 1.674

Quelle: Bundeskriminalamt

Cybercrime-Statistiken in Baden-Württemberg für 2022/2023

Die Cyberkriminalitätsraten in Baden-Württemberg stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 11144 Fälle registriert, wobei 4056 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen betrug 3146, darunter 2153 Männer, 993 Frauen und 1119 nicht-deutsche Verdächtige. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der registrierten Fälle auf 13531, wobei 4420 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen erhöhte sich auf 3473, darunter 2380 Männer, 1093 Frauen und 1331 nicht-deutsche Verdächtige. Im Vergleich dazu hatte Berlin im Jahr 2023 die höchste Anzahl von registrierten Cyberkriminalitätsfällen in Deutschland mit 22125 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 11.144 13.531
Anzahl der aufgeklärten Fälle 4.056 4.420
Anzahl der Verdächtigen 3.146 3.473
Anzahl der männlichen Verdächtigen 2.153 2.380
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 993 1.093
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 1.119 1.331

Quelle: Bundeskriminalamt

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