Die Bundespolizei nahm am 28. Mai 2026 am Flughafen Karlsruhe/Baden-Baden einen gesuchten deutschen Staatsangehörigen fest. Der Mann muss nun für 81 Tage ins Gefängnis.
Baden-Baden: Verhaftung aufgrund PNR-Daten

Rheinmünster (ost)
Ein deutscher Staatsbürger wurde am 28. Mai 2026 am Flughafen Karlsruhe/Baden-Baden von der Bundespolizei aufgrund von PNR-Daten festgenommen. Die Polizeibeamten trafen den 29-jährigen Mann während der Kontrolle eines Fluges aus Spanien an.
Der Mann wurde aufgrund von zwei Haftbefehlen wegen Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz festgenommen. Da er die Geldstrafen nicht begleichen konnte, muss er nun für insgesamt 81 Tage ins Gefängnis.
Hintergrund:
Seit 2017 sind Fluggesellschaften gesetzlich verpflichtet, dem Bundeskriminalamt für alle grenzüberschreitenden kommerziellen Flüge Daten ihrer Passagiere zu übermitteln. Es handelt sich hauptsächlich um PNR-Daten (Passenger Name Records), die bei der Buchung einer Reise anfallen (z.B. Namen des Reisenden oder Abflugdatum). Verschiedene Partnerbehörden überprüfen diese Daten zur Prävention, Aufdeckung und Verfolgung von terroristischen Straftaten sowie schwerer Kriminalität. Bei Treffern in Fahndungsdaten werden die Informationen an die Bundespolizei weitergeleitet (z.B. für Einreiseverweigerungen oder Festnahmen).
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Baden-Württemberg für 2022/2023
Die Drogenraten in Baden-Württemberg zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 40049 Fälle erfasst, während es im Jahr 2023 nur noch 37873 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle sank ebenfalls von 36787 auf 34877. Die Anzahl der Verdächtigen ging von 32420 auf 30714 zurück, wobei der Anteil der männlichen Verdächtigen mit 26963 höher war als der der weiblichen Verdächtigen mit 3751. Die Zahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 10727 im Jahr 2022 auf 11419 im Jahr 2023. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Drogenfällen in Deutschland mit 73917 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 40.049 | 37.873 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 36.787 | 34.877 |
| Anzahl der Verdächtigen | 32.420 | 30.714 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 28.389 | 26.963 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 4.031 | 3.751 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 10.727 | 11.419 |
Quelle: Bundeskriminalamt








