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Baden-Baden: Verkehrsunfall auf A5 mit tödlichem Ausgang

Ein 49-jähriger Mercedes-Fahrer verursachte einen schweren Verkehrsunfall auf der A5, bei dem er selbst tödlich verletzt wurde. Die Autobahn in Richtung Norden ist derzeit vollständig gesperrt.

Foto: Depositphotos

Achern (ost)

Die bisherigen Untersuchungen im Zusammenhang mit dem Tod eines 49-jährigen Mannes am Donnerstagabend auf der A5 legen nahe, dass der 49-Jährige möglicherweise freiwillig aus dem Leben geschieden ist. Das Motiv dürfte in den persönlichen Umständen des Mannes zu finden sein. Die Ermittlungen werden in enger Kooperation zwischen Beamten des Verkehrsdienstes Baden-Baden und Beamten der Kriminalpolizei durchgeführt.

/wo

Pressemitteilung vom 25.12.2025, 19:47 Uhr

Achern, A5 – Richtung Nord – Verkehrsunfall mit tödlichem Ausgang

Mehrere Autofahrer meldeten am frühen Donnerstagabend einen schweren Verkehrsunfall auf der A 5 zwischen Appenweier und Achern. Vorbehaltlich weiterer Untersuchungen überholte ein 49-jähriger Fahrer eines Mercedes einen Lastwagen, bremste dann so stark ab, dass der Lastwagen auffuhr. Anschließend parkte der Mercedes-Fahrer sein Auto auf dem Standstreifen und betrat aus bisher ungeklärten Gründen die Fahrbahn, wo er von einem herannahenden 65-jährigen Fahrer eines Renault erfasst wurde. Die Rettungskräfte leisteten sofort Erste Hilfe und Reanimationsmaßnahmen, konnten jedoch nur noch den Tod des Mannes feststellen. Der Renault-Fahrer erlitt einen Schock; die Autobahn in Richtung Norden ist derzeit vollständig für die Unfallaufnahme und Räumungsmaßnahmen gesperrt. Der Verkehr wird an der Anschlussstelle Appenweier umgeleitet. Angaben zum Sachschaden können derzeit noch nicht gemacht werden. Die Untersuchungen hat der Verkehrsunfalldienst Baden-Baden übernommen.

c-kk

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Baden-Württemberg für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Baden-Württemberg im Jahr 2023 zeigt insgesamt 306644 Unfälle. Davon entfallen 33630 auf Unfälle mit Personenschaden, was 10.97% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machen 10355 Unfälle aus, was 3.38% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel betragen 1733, was 0.57% aller Unfälle sind. Die restlichen Sachschadensunfälle belaufen sich auf 260926, was 85.09% ausmacht. Innerorts ereigneten sich 25663 Unfälle (8.37%), außerorts (ohne Autobahnen) 13562 Unfälle (4.42%) und auf Autobahnen 3369 Unfälle (1.1%). Die Anzahl der Getöteten beträgt 369, Schwerverletzte 6139 und Leichtverletzte 36086.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 306.644
Unfälle mit Personenschaden 33.630
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 10.355
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 1.733
Übrige Sachschadensunfälle 260.926
Ortslage – innerorts 25.663
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 13.562
Ortslage – auf Autobahnen 3.369
Getötete 369
Schwerverletzte 6.139
Leichtverletzte 36.086

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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