Ein 32-jähriger Mann nötigte eine Ford-Fahrerin anzuhalten und verursachte dann einen Auffahrunfall mit einem VW-Multivan und einem Dacia. Die Verletzten wurden ins Krankenhaus gebracht, der Täter wurde festgenommen.
Baden-Baden: Verwirrter Mann verursacht Auffahrunfall mit drei Pkw

Sinzheim (ost)
Nach dem aktuellen Stand der polizeilichen Untersuchungen wurde am Dienstagmorgen ein 32-jähriger Mann, der der Polizei bekannt war, auf der neuen Bundesstraße 3 in Sinzheim herumirrend angetroffen. Er zwang eine Ford-Fahrerin anzuhalten, stieg gewaltsam in das Auto ein und verletzte die Frau leicht. Während des Gerangels gelang es der Ford-Fahrerin, aus dem Fahrzeug zu entkommen. Der 32-Jährige fuhr dann mit hoher Geschwindigkeit eine kurze Strecke und kollidierte schließlich mit einem vor ihm fahrenden VW-Multivan. Durch den Aufprall wurde der Ford auf die Gegenfahrbahn abgelenkt und stieß dort mit einem entgegenkommenden Dacia zusammen. Beide Fahrer des VW und des Dacia wurden bei den Zusammenstößen leicht verletzt. Der Unfallverursacher flüchtete nach dem Aufprall schwer verletzt zu Fuß vom Unfallort. Nachdem er dann versuchte, zwei Autos auf der B3 anzuhalten, wurde er vorläufig von den alarmierten Streifenwagenbesatzungen festgenommen. Der Verdächtige wurde in ein Krankenhaus gebracht, wo am nächsten Tag der Ermittlungsrichter den Haftbefehl eröffnete, den die Staatsanwaltschaft Baden-Baden wegen räuberischen Angriffs auf Kraftfahrer in Tateinheit mit vorsätzlicher Körperverletzung und Sachbeschädigung beantragt hatte und der vom Amtsgericht Baden-Baden erlassen wurde.
Der Haftbefehl wurde vollstreckt. Der Verdächtige wird nach medizinischer Versorgung im Krankenhaus in eine Justizvollzugsanstalt überführt. Die Ermittlungen der Verkehrs- und Kriminalpolizei dauern an.
/vo
Ursprungsmeldung vom Dienstag, 02.12.2025, 10:25 Uhr
Sinzheim – Zusammenstoß mit drei Autos
Am Dienstagmorgen gegen 6:40 Uhr kam es zu einem Zusammenstoß mit drei beteiligten Autos auf der neuen Bundesstraße 3 in Sinzheim. Der Fahrer eines Ford fuhr ersten Erkenntnissen zufolge auf einen VW-Multivan auf und schob diesen dann auf einen davor stehenden Dacia. Bei dem Unfall wurden die Beteiligten leicht verletzt. Der Ford-Fahrer versuchte nach dem Unfall zu Fuß zu flüchten, wurde jedoch schnell von der Polizei gefunden und vorläufig festgenommen. Bei dem Mann handelt es sich um einen 32-jährigen, der zuvor gewaltsam in das Auto der 59-jährigen Halterin eingestiegen sein soll und sie dabei leicht verletzt haben soll. Anschließend soll er den Zusammenstoß verursacht haben. Die Umstände, die zum Diebstahl des Ford geführt haben, und ob der 32-Jährige zuvor versucht hat, ein Auto auf der B3 anzuhalten, sind Gegenstand der kriminalpolizeilichen Ermittlungen.
Die B3 musste für die Unfallaufnahme bis 9 Uhr vollständig gesperrt werden. Die verletzten Personen wurden in ein Krankenhaus gebracht. Der genaue Sachschaden konnte bisher nicht beziffert werden.
/vo
Quelle: Presseportal
Raubstatistiken in Baden-Württemberg für 2022/2023
Die Raubüberfallraten in Baden-Württemberg stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 3042 Fälle von Raubüberfällen registriert, während es im Jahr 2023 bereits 3782 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 2037 im Jahr 2022 auf 2518 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen erhöhte sich von 2602 im Jahr 2022 auf 3202 im Jahr 2023. Unter den Verdächtigen waren 2369 Männer und 233 Frauen im Jahr 2022, während es im Jahr 2023 2906 Männer und 296 Frauen waren. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 1313 im Jahr 2022 auf 1674 im Jahr 2023. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Raubüberfällen in Deutschland mit 12625 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 3.042 | 3.782 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 2.037 | 2.518 |
| Anzahl der Verdächtigen | 2.602 | 3.202 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 2.369 | 2.906 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 233 | 296 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 1.313 | 1.674 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Baden-Württemberg für 2023
Im Jahr 2023 gab es insgesamt 306644 Verkehrsunfälle in Baden-Württemberg. Davon waren 33630 Unfälle mit Personenschaden, was 10.97% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 10355 Fälle aus, was 3.38% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 1733 Fällen registriert, was 0.57% aller Unfälle ausmacht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 260926 Fälle, was 85.09% entspricht. In innerorts gelegenen Ortslagen gab es 25663 Unfälle (8.37%), außerorts (ohne Autobahnen) wurden 13562 Unfälle (4.42%) verzeichnet und auf Autobahnen ereigneten sich 3369 Unfälle (1.1%). Die Anzahl der Getöteten betrug 369, während 6139 Personen schwer verletzt und 36086 leicht verletzt wurden.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 306.644 |
| Unfälle mit Personenschaden | 33.630 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 10.355 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 1.733 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 260.926 |
| Ortslage – innerorts | 25.663 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 13.562 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 3.369 |
| Getötete | 369 |
| Schwerverletzte | 6.139 |
| Leichtverletzte | 36.086 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








