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Baden-Württemberg: Aktuelle Blaulichtmeldungen am 01.07.2026

Lesen Sie in unserem Live-Ticker die aktuellen Polizei- und Feuerwehrmeldungen aus Baden-Württemberg vom 01.07.2026

Foto: unsplash

Der Liveticker wird ständig aktualisiert.

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01.07.2026 – 01:42

POL-AA: Pressebericht für den Ostalbkreis vom 01.07.2026

Aalen (ost)

Lorch: Tödlicher Unfall auf B29

Am Dienstagabend gegen 19:30 Uhr ereignete sich auf der B29 in Richtung Stuttgart kurz vor der Ausfahrt Lorch-Ost ein tödlicher Verkehrsunfall. Ein 63-jähriger Fahrer verlor vermutlich aufgrund von Aquaplaning die Kontrolle über seinen VW ID.7, geriet ins Schleudern und prallte dann gegen ein auf dem Seitenstreifen stehendes Trike. Zwei Personen (männlich, 68 Jahre und weiblich, 72 Jahre), die mit dem Trike unterwegs waren und daneben standen, wurden erfasst. Trotz sofortiger Reanimationsversuche verstarben beide Personen noch am Unfallort. Die Verletzungen des VW-Fahrers sind derzeit noch ungewiss. Die B29 ist zwischen Schwäbisch Gmünd West und Lorch Ost derzeit gesperrt. Die Sperrung wird voraussichtlich bis ca. 03:15 Uhr dauern. Der Gesamtschaden beläuft sich auf mindestens 45.000 Euro. Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei waren mit einer großen Anzahl von Einsatzkräften vor Ort.

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Polizeipräsidium Aalen
-Führungs- und Lagezentrum/PvD-
Böhmerwaldstraße 20
73431 Aalen
Telefon: (49) 7361/5800
E-Mail: aalen.pp@polizei.bwl.de
https://www.polizei-bw.de/

01.07.2026 – 01:15

FW-KA: Großeinsatz wegen Brand mit Gasflaschen in Ettlingen

Ettlingen (ost)

Ein Brand in einem Gewerbegebiet im Ettlinger Albtal forderte am Dienstagnachmittag Feuerwehr und Rettungsdienst. Kurz vor 17 Uhr wurden die Feuerwehren aus Ettlingen und Waldbronn zu einem Dachstuhlbrand alarmiert. Gebrannt hatte es in einem Gebäude, das zum Abbruch vorgesehen war. Da auch mehrere Gasflaschen vom Feuer betroffen waren, bestand zeitweise Explosionsgefahr. Polizei und Feuerwehr evakuierten daher Bewohnerinnen und Bewohner sowie Beschäftigte aus dem umliegenden Industrie- und Gewerbegebiet. Unter der Leitung des Ettlinger Kommandanten Luca Arsic waren zeitweise rund 120 Feuerwehrangehörige aus allen Abteilungen Ettlingens sowie aus den Nachbargemeinden Waldbronn und Malsch im Einsatz. "Wir konnten mit der Drehleiter und mehreren Löschrohren den Brand rasch bekämpfen. Das Auffinden von insgesamt vier Gasflaschen im Brandobjekt stellte uns jedoch vor eine besondere Herausforderung", berichtete Arsic. Die Kräfte bauten von der nahegelegenen Alb sowie über Hydranten eine leistungsfähige Wasserversorgung auf und kühlten die Gasflaschen. Während sich drei dieser Behälter im Gebäude befanden, lag eine weitere auf dem Dach des Brandobjekts. Fachberater für Bau und Einsturz sowie Fachberater Chemie unterstützten die Einsatzleitung. "Nachdem eine besonders gefährliche Flasche während der Löscharbeiten ihre Position veränderte, mussten wir zum Schutz der umliegenden Personen schnell reagieren", erklärte Arsic. Gemeinsam mit dem Ersten Bürgermeister Dr. Moritz Heidecker und dem stellvertretenden Kreisbrandmeister Dominik Wolf wurde ein Sicherheitsradius von 200 Metern eingerichtet und der Bereich vollständig evakuiert. Die Polizei unterstützte bei der Evakuierung sowie bei der Sperrung der angrenzenden Landesstraße. Auch die Albtalstrecke der AVG wurde vorübergehend gesperrt. Der Rettungsdienst sowie ehrenamtliche Kräfte betreuten die evakuierten Personen. Insgesamt waren 39 Helferinnen und Helfer mit 14 Fahrzeugen unter der Leitung des organisatorischen Leiters Rettungsdienst, Yannick Bengert, im Einsatz. Auch der Psychosoziale Notfalldienst war vor Ort. "Wir haben mit einem örtlichen Hotel vereinbart, dass die evakuierten Personen dort untergebracht werden können", erklärte Bürgermeister Heidecker. Zur Bergung der auf dem Dach liegenden Gasflasche kam ein Spezialbagger des THW zum Einsatz. Die übrigen Gasflaschen konnten im Gebäude verbleiben. "Der Wasserstand im Gebäude war so hoch, dass die Flaschen vollständig im Wasser lagen", erläuterte Arsic. Dadurch konnte eine aufwendige und gefährliche Bergung vermieden werden. Um 23 Uhr konnte deshalb auch Entwarnung gegeben werden. Zu diesem Zeitpunkt wurden auch die Sperrungen wieder aufgehoben. Für Schadstoffmessungen wurde das Erkundungsfahrzeug des ABC-Zuges aus Bretten eingesetzt. Die Messungen ergaben keine Gefahr für die Bevölkerung. Diese war zuvor über die Warn-App NINA sowohl vor Explosionsgefahr als auch vor möglicher Rauchbelastung gewarnt worden. Zur Lagebeurteilung lieferte eine Drohne der Feuerwehr Kronau kontinuierlich Bilder. Unterstützt wurde die Einsatzleitung durch die Führungsgruppe der Feuerwehr Malsch. Da sämtliche Kräfte der Feuerwehr Ettlingen gebunden waren, wurde zur Sicherstellung des Brandschutzes der Brandschutzzug Nord des Landkreises Karlsruhe nach Ettlingen verlegt. Die Berufsfeuerwehr Karlsruhe stellte zudem einen Abrollbehälter mit Löschwasser bereit.

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Kreisfeuerwehrverband Landkreis Karlsruhe
Pressesprecher
Edgar Geißler
Telefon: 0171 1222723
E-Mail: edgar.geissler@kfv-karlsruhe.de
Internet: http://www.kfv-ka.de

01.07.2026 – 00:33

KFV Sigmaringen: Brand auf dem Firmengelände eines Entsorgungsfachbetriebes in Bad Saulgau

Sigmaringen (ost)

Um etwa 18.04 Uhr wurde die Feuerwehr Bad Saulgau zu einem bestätigten Brand im Industriegebiet gerufen. Der Kommandant Karl-Heinz Dumbeck entschied bereits während der Anfahrt, die Alarmstufe auf B5 zu erhöhen, da eine schwarze Rauchwolke weit sichtbar war. Die ersten eintreffenden Einsatzkräfte fanden eine große Lagerhalle vor, in der etwa 300 Tonnen Haus- und Gewerbemüll in Flammen standen. Durch die Strahlungswärme war auch ein Flächenbrand entstanden, der kurz davor stand, auf eine benachbarte Produktionshalle eines anderen Unternehmens überzugreifen. Dank des schnellen, effizienten und massiven Einsatzes der ersten Kräfte konnte die Ausbreitung auf diese anderen Gebäudekomplexe jedoch verhindert werden. Die brennende Halle stürzte teilweise ein und konnte nur von außen gelöscht werden.

Bei dem Einsatz wurden 3 Drehleitern, 2 Wasserwerfer und mehrere Strahlrohre eingesetzt, um das Feuer einzudämmen. Eine Person vor Ort musste vom Rettungsdienst aufgrund des Verdachts auf leichte Rauchgasvergiftung untersucht werden. Der Kreisbrandmeister Michael Reitter, sowie die Landrätin, Frau Stefanie Bürkle und weitere Vertreter der Gemeinde Bad Saulgau verschafften sich ein Bild der Lage vor Ort. Insgesamt waren in Bad Saulgau etwa 160 Einsatzkräfte von Feuerwehr, Polizei, Rettungsdienst und PSNV im Einsatz. Die Nachlöscharbeiten werden voraussichtlich bis in die frühen Morgenstunden andauern.

Gleichzeitig erforderte eine durchziehende Gewitterfront in Pfullendorf den Einsatz von über 100 Feuerwehrkräften, da etwa 50 Einsatzstellen von überfluteten Kellern und Straßen betroffen waren. Ein zusätzlicher Brandalarm nach einer Verpuffung im Schredderwerk Herbertingen führte zu schnellen Verschiebungen der Einsatzkräfte durch die Führungsunterstützung.

Zum Abschluss waren alle erleichtert, dass sich die verschiedenen Einsatzsituationen beruhigten und das Unwetter nicht weiter wütete. Michael Reitter bedankte sich bei allen beteiligten Einsatzkräften für die gute und effektive Zusammenarbeit bei der Schadensbekämpfung.

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Kreisfeuerwehrverband Sigmaringen
Joachim Pfänder
E-Mail: joachim.pfaender@kfv-sigmaringen.de
https://www.kfv-sigmaringen.de/

01.07.2026 – 00:17

POL-AA: Pressebericht für den Ostalbkreis vom 01.07.2026

Aalen (ost)

Göggingen: Suche nach vermisster Person mit Hubschrauber

Am Dienstagabend gegen 20:00 Uhr erhielt die Polizei im Gebiet Göggingen einen Bericht über eine vermisste Person, die möglicherweise in einer Notlage war. Die 33-jährige Person war zu Fuß unterwegs. Aufgrund des Wetters wurde ein Polizeihubschrauber zur Suche eingesetzt. Die vermisste Person wurde gegen 22:45 Uhr bei einer Bekannten gefunden.

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Polizeipräsidium Aalen
-Führungs- und Lagezentrum/PvD-
Böhmerwaldstraße 20
73431 Aalen
Telefon: (49) 7361/5800
E-Mail: aalen.pp@polizei.bwl.de
https://www.polizei-bw.de/

01.07.2026 – 00:13

PP Ravensburg: Meldung aus dem Landkreis Sigmaringen

Ravensburg (ost)

Schlechte Saulgau

Feuer in einer Müllumladestation

Am Dienstagabend gegen 18:04 Uhr wurde über den Notruf ein Brand in einer Müllverarbeitungsanlage in der Mackstraße gemeldet. Als die Einsatzkräfte eintrafen, stellte sich heraus, dass die Müllumladestation und 300 m³ Gewerbemüll in Vollbrand standen. Während der Löscharbeiten brach die Deckenkonstruktion der etwa 50 x 50 Meter großen Halle zusammen und stürzte teilweise in den brennenden Müll. Aufgrund der starken Rauchentwicklung konnte eine Gefahr für die benachbarten Bewohner nicht ausgeschlossen werden, weshalb die Feuerwehr eine MOWA-Warnung veranlasste. Eine Messung der Feuerwehr im näheren Brandbereich sowie in der Innenstadt ergab keine erhöhten Werte in der Luft. Somit bestand keine Gefahr für die Bevölkerung. Der Sachschaden des Brandes beläuft sich auf etwa 1,5 Mio. Euro. Es gab keine Verletzten. Die Feuerwehr war mit 165 und der Rettungsdienst mit 9 Einsatzkräften vor Ort. Als mögliche Brandursache könnte die Selbstentzündung eines Akkus in Betracht kommen.

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Polizeipräsidium Ravensburg
Polizeiführer vom Dienst
Andreas Schiller
Telefon: 0751 803-1010
E-Mail: ravensburg.pp@polizei.bwl.de
https://www.polizei-ravensburg.de

Redaktioneller Hinweis: Unser Liveticker basiert auf aktuellen Blaulichtmeldungen des Presseportals und wurde automatisch erstellt.

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