Ein Wohnhaus stand in Vollbrand, Feuer breitete sich auf alle Etagen aus. Löscharbeiten dauerten rund eine Stunde.
Baienfurt: Brand in Weingarten,130 Einsatzkräfte vor Ort

Weingarten (ost)
Pressemitteilung
Weingarten – Gestern Abend, am 02.04.2026, wurde die Freiwillige Feuerwehr Weingarten um 21:15 Uhr zu einem gemeldeten Brand im Freien, im Gartenbereich eines Hauses in der Alemannenstraße alarmiert. Die Situation stellte sich jedoch bereits auf dem Weg dorthin dramatischer dar. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte stand das Wohnhaus bereits in Vollbrand. Zu diesem Zeitpunkt hatte sich das Feuer bereits auf das Erdgeschoss, das erste Obergeschoss und das Dachgeschoss ausgebreitet. Es bestand zudem die akute Gefahr eines Überschlags auf die benachbarte Doppelhaushälfte. Aufgrund der Situation wurden umgehend eine zweite Drehleiter und weitere Löschfahrzeuge nachalarmiert. Die Brandbekämpfung erfolgte sowohl von innen als auch von außen mit mehreren Angriffstrupps unter Atemschutz. Die Löscharbeiten von außen wurden über die Drehleitern aus Weingarten und Ravensburg durchgeführt. Neben der Feuerwehr Weingarten waren auch Kräfte der Feuerwehr Ravensburg, Berg und Baienfurt mit weiteren Löschfahrzeugen im Einsatz. Die Wasserversorgung wurde über das örtliche Hydrantennetz sichergestellt. Laut Kommandant Romer konnte der Brand nach etwa einer Stunde größtenteils unter Kontrolle gebracht werden. Besonders schwierig gestalteten sich die Löscharbeiten im Dachgeschoss des betroffenen Objekts. Aufgrund der schwierigen Zugänglichkeit musste das Dach von außen geöffnet werden, um den Brand gezielt bekämpfen zu können. Die installierte Photovoltaikanlage erschwerte zusätzlich die Arbeiten, weshalb ein Feuerwehrfachberater für Photovoltaik hinzugezogen wurde. Oberbürgermeister Clemens Moll besichtigte persönlich die Lage vor Ort. Um den Brandschutz im Schussental während des Großeinsatzes zu gewährleisten, wurde die Feuerwehr Schlier und die Drehleiter aus Bad Waldsee zur Einsatzbereitschaft gerufen. Eine Bewohnerin wurde bei dem Brand verletzt und zur weiteren Beobachtung in ein Krankenhaus gebracht. Die Bewohner der beiden betroffenen Häuser konnten vorübergehend anderweitig untergebracht werden, bis die Gebäude wieder bewohnbar sind. Insgesamt waren 111 Feuerwehrkräfte, 22 Rettungsdienstmitarbeiter und mehrere Polizeibeamte im Einsatz. Der Energieversorger war ebenfalls vor Ort, um die Strom- und Gaszufuhr zum Gebäude zu unterbrechen und weitere Gefahren auszuschließen. Gegen 02:30 Uhr konnte schließlich „Feuer schwarz“ gemeldet werden, nachdem die letzten Brand- und Glutnester im Dachstuhl erfolgreich gelöscht worden waren. Die Kriminalpolizei ermittelt zur Höhe des Sachschadens und zur Brandursache. (arei-Feuerwehr-03.04.2026/07:10 Uhr)
Quelle: Presseportal








