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Bambergen: Großeinsatz Dachstuhlbrand auf Gut Neuhof

Feuerwehr Überlingen bekämpft Brand in Geflügelverarbeitungsbetrieb, Feuer schnell unter Kontrolle.

Brandeinsatz Überlingen-Bambergen - Feuerwehreinsatzkräfte beim Löschen
Foto: Presseportal.de

Überlingen (ost)

Heute Morgen um 6.15 Uhr wurde die Freiwillige Feuerwehr Überlingen zu einem Brand in der Nähe des Überlinger Teilorts Bambergen auf dem Gut Neuhof gerufen. Gemäß dem Notruf handelte es sich um einen Dachstuhlbrand in einem Gebäudeteil, der zur Schlachtung und Verarbeitung von Geflügel genutzt wird.

Bei der Ankunft der ersten Einsatzkräfte am Brandort wurde offenes Feuer im Dach- und Fassadenbereich festgestellt. Schon auf dem Weg dorthin war eine starke Rauchentwicklung zu sehen.

Es wurde sofort ein umfangreicher Löschangriff mit mehreren Rohren und Trupps unter schwerem Atemschutz gestartet. Im weiteren Verlauf wurden Teile des Dachs und der Fassade geöffnet, wobei auch eine Drehleiter der Feuerwehr eingesetzt wurde.

Die Tiere wurden nicht verletzt. Zur Sicherheit wurde auch ein Veterinär des Landratsamtes Bodenseekreis zur Einsatzstelle gerufen. Die Mitarbeiter, die sich zum Zeitpunkt des Brandes im Gebäude befanden, konnten es eigenständig verlassen und blieben unverletzt.

Die Wasserversorgung erfolgte über das städtische Hydrantennetz sowie über wasserführende Löschfahrzeuge. Es wurde auch Wasser aus dem Löschwasserteich am Hof mit tragbaren Pumpen entnommen.

Das Feuer konnte schnell unter Kontrolle gebracht werden. Die Einsatzmaßnahmen dauerten einschließlich der Nachlöscharbeiten und des Rückbaus bis etwa 10 Uhr an.

Die Brandursache wird von der Polizei untersucht.

Die Freiwillige Feuerwehr Überlingen war mit allen Einsatzabteilungen unter der Leitung von Kommandant Ludwig Ehing mit 17 Fahrzeugen und 60 Einsatzkräften vor Ort im Einsatz.

Die überörtlichen Einsatzkräfte konnten ihre Fahrt nach den effektiven Erstmaßnahmen der örtlichen Einsatzkräfte bereits nach kurzer Zeit abbrechen. Sie waren vorsorglich in Alarmbereitschaft versetzt worden.

Neben der Feuerwehr waren auch die Landespolizei, der Rettungsdienst und die Schnelleinsatzgruppe des Ortsvereins des Deutschen Roten Kreuzes Überlingen in die Einsatzmaßnahmen eingebunden. Auch der stellvertretende Kreisbrandmeister Michael Fischer und Ortsvorsteher Oliver Wörner machten sich vor Ort ein Bild der Lage.

Quelle: Presseportal

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