Ein 49-Jähriger wurde von zwei Tätern bedroht, verprügelt und die Polizei gerufen. Die Täter, 16 und 17 Jahre alt, wurden festgenommen.
Banküberfall und Widerstand gegen Polizei in Crailsheim

Aalen (ost)
Crailsheim: Versuchter Raub und Widerstand gegen Polizeibeamten
Am Freitag um 1 Uhr betrat ein 49-jähriger Mann eine Bankfiliale in der Karlstraße. Dort wurden zwei zunächst unbekannte Personen auf ihn aufmerksam und verlangten Geld von ihm. Da er sich unwohl fühlte, verließ der Mann die Bankfiliale ohne Geld und ging zu Fuß über den Schloßplatz in Richtung Parkstraße. Die beiden Unbekannten folgten ihm und forderten erneut Geld. Danach griffen sie den Mann an und schlugen ihm das Handy aus der Hand, als er versuchte, die Polizei zu rufen.
Dank der Informationen des Opfers konnte die Polizei die Täter schnell identifizieren: Ein 16-jähriger und ein 17-jähriger wurden bei einer sofortigen Fahndung gefunden und zum Polizeirevier gebracht. Der 17-Jährige zeigte sich während der polizeilichen Maßnahmen unkooperativ, aggressiv und beleidigend, weshalb er von den Beamten festgehalten wurde. Dabei trat er nach einem Beamten, der jedoch nicht verletzt wurde.
Quelle: Presseportal
Raubstatistiken in Baden-Württemberg für 2022/2023
Die Raubüberfallraten in Baden-Württemberg stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 3042 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 3782 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 2037 im Jahr 2022 auf 2518 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 2602 im Jahr 2022 auf 3202 im Jahr 2023. Unter den Verdächtigen waren 2369 Männer und 233 Frauen im Jahr 2022, während es im Jahr 2023 2906 Männer und 296 Frauen waren. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 1313 im Jahr 2022 auf 1674 im Jahr 2023. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 mit 12625 Fällen die höchste Anzahl von Raubüberfällen in Deutschland.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 3.042 | 3.782 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 2.037 | 2.518 |
| Anzahl der Verdächtigen | 2.602 | 3.202 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 2.369 | 2.906 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 233 | 296 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 1.313 | 1.674 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Baden-Württemberg für 2022/2023
Die Mordraten in Baden-Württemberg zwischen 2022 und 2023 sind leicht angestiegen. Im Jahr 2022 wurden 315 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 338 Fälle waren. Die Anzahl der aufgeklärten Fälle stieg ebenfalls von 304 auf 312. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 381 auf 402, wobei die meisten Verdächtigen männlich waren. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 315 | 338 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 304 | 312 |
| Anzahl der Verdächtigen | 381 | 402 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 345 | 363 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 36 | 39 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 165 | 211 |
Quelle: Bundeskriminalamt








