In den frühen Morgenstunden des 6. August kam es zu einer Bedrohungslage mit mutmaßlicher Schusswaffe an einem Bahnübergang. Ein unbekannter Mann mit Horror-Hasen-Motiv-Gesichtsmaske griff einen Bahnmitarbeiter an.
Bedrohung am Bahnübergang in Karlsruhe, Bundespolizei sucht Zeugen

Karlsruhe (ost)
Früh am Donnerstagmorgen (6. August) soll es an einem Bahnübergang in der Landgrabenstraße in Karlsruhe zu einer Situation mit einer vermuteten Schusswaffe gekommen sein. Die Bundespolizei hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet um Hinweise aus der Bevölkerung.
Nach bisherigen Informationen war ein 24-jähriger deutscher Bahnangestellter gegen 4:20 Uhr im Bereich des Bahnübergangs, um diesen aufgrund einer außer Betrieb befindlichen Schrankenanlage mit Warnschildern und Signallampen zu sichern.
Ein unbekannter Mann soll dann aus der Neue-Anlage-Straße aufgetaucht sein. Er trug eine Gesichtsmaske mit einem Horror-Hasen-Motiv mit auffälligen Ohren und schien über die gesperrte Bahnstrecke verärgert zu sein. Er soll ein Warnschild genommen und auf die Gleise gestellt haben, als der Bahnmitarbeiter ihn aufforderte, es zu entfernen. Anstatt dem nachzukommen, soll er eine Signallampe vom Schild gerissen und sie in Richtung des 24-Jährigen geworfen haben, jedoch ohne ihn zu treffen.
Dann verließ der Unbekannte vorübergehend die Szene. Später kehrte er mit einem Kürbis zurück und warf auch diesen auf den Geschädigten. Schließlich zog der Verdächtige eine schwarze Pistole und richtete sie aus kurzer Entfernung auf den Bahnmitarbeiter. Dabei soll er ihn mit dem Tod bedroht haben.
Der Mann soll dann in Richtung Grünwinklerstraße geflohen sein.
Nach dem Alarm waren mehrere Streifen der Bundespolizeiinspektion Karlsruhe vor Ort. Eine Fahndung, an der auch ein Polizeihubschrauber beteiligt war, blieb erfolglos.
Der Verdächtige wird als etwa 170-180 cm groß mit schlanker Statur beschrieben. Neben der Maske trug er einen schwarzen Kapuzenpullover, eine schwarze Hose und einen schwarzen Rucksack.
Die Bundespolizei ermittelt unter anderem wegen des Verdachts der Bedrohung.
Personen, die den Vorfall beobachtet haben oder Informationen zur Identität des Verdächtigen – insbesondere zur auffälligen Hasen-Horrormaske – haben, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 0721 12016-0 bei der Bundespolizeiinspektion Karlsruhe zu melden. Hinweise werden auch von jeder anderen Polizeidienststelle entgegengenommen.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Baden-Württemberg für 2023
Im Jahr 2023 gab es insgesamt 306644 Verkehrsunfälle in Baden-Württemberg. Davon waren 33630 Unfälle mit Personenschaden, was 10.97% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 10355 Unfälle aus, was 3.38% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 1733 Fällen gemeldet, was 0.57% aller Unfälle ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 260926 Fälle, was 85.09% entspricht. In der Ortslage innerorts ereigneten sich 25663 Unfälle (8.37%), außerorts (ohne Autobahnen) waren es 13562 Unfälle (4.42%) und auf Autobahnen wurden 3369 Unfälle registriert (1.1%). Bei den Verkehrsunfällen verloren 369 Menschen ihr Leben, 6139 wurden schwer verletzt und 36086 erlitten leichte Verletzungen.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 306.644 |
| Unfälle mit Personenschaden | 33.630 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 10.355 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 1.733 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 260.926 |
| Ortslage – innerorts | 25.663 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 13.562 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 3.369 |
| Getötete | 369 |
| Schwerverletzte | 6.139 |
| Leichtverletzte | 36.086 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








