Ein Mann bedrohte Reisende im Zug und griff später einen Beamten an. Er wurde in eine Spezialklinik gebracht.
Bedrohung im Zug nach Mannheim

Mannheim (ost)
Am späten Montagabend (5. Januar) hat ein Mann Passagiere bedroht und sich gegen eine Fahrtausschluss durch die Deutsche Bahn gewehrt. Bei den folgenden Maßnahmen der Bundespolizei am Hauptbahnhof Mannheim griff er einen Beamten an und wurde später in eine Spezialklinik gebracht.
Den bisherigen Ermittlungen zufolge hat ein 25-jähriger deutscher Staatsbürger Passagiere im RE70 auf dem Weg nach Mannheim verbal bedroht. In einer ersten Meldung an die Bundespolizei gab es auch Hinweise auf ein Messer.
Die Beamten vor Ort am Bahnsteig nahmen den 25-Jährigen vorläufig fest und legten ihm Handschellen an. Dabei konnten sie ein Messer sicherstellen. Zeugen gaben in einer ersten Befragung an, dass der Tatverdächtige das Messer aus der Tasche fallen ließ, es aber nicht benutzte.
Im weiteren Verlauf der Maßnahmen leistete der Mann Widerstand gegen die Beamten und beleidigte sie mehrmals. Niemand wurde verletzt.
Gegen den 25-Jährigen wird nun Anzeige wegen Bedrohung, Beleidigung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte erstattet. Aufgrund seiner Äußerungen wurde eine Gefährdung für sich selbst und andere gesehen, weshalb der Mann schließlich in eine Klinik gebracht wurde.
Quelle: Presseportal








