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Bedrohung mit Messer in Karlsruhe

Ein 19-jähriger Mann wurde festgenommen, nachdem er versucht hatte, einen Jugendlichen auszurauben. Der Tatverdächtige wurde in Untersuchungshaft genommen.

Foto: Depositphotos

Karlsruhe (ost)

Gemeinsame Bekanntgabe von Staatsanwaltschaft Karlsruhe und Polizeipräsidium Karlsruhe:

Ein junger Mann im Alter von 19 Jahren wird dringend verdächtigt, am Montagnachmittag in der Innenstadt von Karlsruhe versucht zu haben, einen Jugendlichen zu überfallen.

Nach bisherigen Informationen sprach der Verdächtige den 17-jährigen Geschädigten und seine Begleiterin gegen 14:40 Uhr im Bereich des Schlossgartens an und forderte die beiden zunächst auf, ihn zur öffentlichen Toilette am Marktplatz in Karlsruhe zu begleiten. In den Toilettenräumen soll der 19-Jährige sein Opfer dann unter Vorhalt eines Klappmessers aufgefordert haben, ihm persönliche Gegenstände zu übergeben. Die Begleiterin des jungen Mannes schaffte es jedoch, einen Notruf abzusetzen und die Polizei zu verständigen. Als der mutmaßliche Angreifer dies bemerkte, soll er ohne Beute geflohen sein.

Kurz darauf nahmen Polizeibeamte den 19-Jährigen im Bereich einer U-Bahn-Station am Marktplatz vorläufig fest.

Der Festgenommene wurde am Dienstag auf Antrag der Staatsanwaltschaft dem zuständigen Haftrichter am Amtsgericht Karlsruhe vorgeführt. Dieser erließ aufgrund des dringenden Verdachts der versuchten schweren räuberischen Erpressung Haftbefehl und ordnete die Untersuchungshaft gegen den jungen Mann an.

Quelle: Presseportal

Raubstatistiken in Baden-Württemberg für 2022/2023

Die Raubüberfallraten in Baden-Württemberg stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 3042 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 3782 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 2037 im Jahr 2022 auf 2518 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 2602 im Jahr 2022 auf 3202 im Jahr 2023. Davon waren 2369 männlich und 233 weiblich im Jahr 2022, während es im Jahr 2023 2906 männliche und 296 weibliche Verdächtige gab. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 1313 im Jahr 2022 auf 1674 im Jahr 2023. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 mit 12625 Fällen die höchste Anzahl von Raubüberfällen in Deutschland.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 3.042 3.782
Anzahl der aufgeklärten Fälle 2.037 2.518
Anzahl der Verdächtigen 2.602 3.202
Anzahl der männlichen Verdächtigen 2.369 2.906
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 233 296
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 1.313 1.674

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Baden-Württemberg für 2022/2023

Die Mordraten in Baden-Württemberg zwischen 2022 und 2023 sind leicht angestiegen. Im Jahr 2022 wurden 315 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 338 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 304 im Jahr 2022 auf 312 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 381 im Jahr 2022 auf 402 im Jahr 2023. Unter den Verdächtigen waren 345 Männer und 36 Frauen im Jahr 2022, während es 363 Männer und 39 Frauen im Jahr 2023 waren. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 165 im Jahr 2022 auf 211 im Jahr 2023. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 315 338
Anzahl der aufgeklärten Fälle 304 312
Anzahl der Verdächtigen 381 402
Anzahl der männlichen Verdächtigen 345 363
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 36 39
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 165 211

Quelle: Bundeskriminalamt

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