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Berlin-Moabit: 21-Jähriger in Untersuchungshaft

Ein 21-Jähriger wurde in Berlin festgenommen und in Untersuchungshaft genommen, da er des gewerbsmäßigen Computerbetruges verdächtigt wird.

Foto: Depositphotos

Rhein-Neckar-Kreis (ost)

Gemeinsame Bekanntmachung von der Staatsanwaltschaft Heidelberg und dem Polizeipräsidium Mannheim

Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Heidelberg hat das Amtsgericht Heidelberg einen Haftbefehl gegen einen 21-jährigen Mann erlassen. Ihm wird gewerbsmäßiger Computerbetrug vorgeworfen.

Der Verdächtige soll auf bisher unbekannte Weise Zugang zum Online-Banking-Account eines Ehepaares aus Sinsheim und deren Kinder verschafft haben. Am 12.05.2026 soll er dann in vier unberechtigten Online-Überweisungen von drei Konten der Familie insgesamt 9.500,00 EUR an verschiedene Goldhandelsfirmen überwiesen und Gold bestellt haben.

Als Lieferadresse für das bestellte Gold soll er unter Verwendung eines Pseudonyms die Adresse eines Berliner Hotels angegeben haben.

Nach Beginn der Ermittlungen der Kriminalpolizeidirektion Heidelberg und der Staatsanwaltschaft Heidelberg konnte der Verdächtige am 20.05.2025 bei der Abholung einer fingierten Goldlieferung durch Beamte des Landeskriminalamts Berlin an der Lieferadresse in Berlin vorläufig festgenommen werden.

Noch am 20.05.2026 erließ die Ermittlungsrichterin am Amtsgericht Heidelberg einen Haftbefehl gegen den Verdächtigen.

Der Haftbefehl wurde vom Amtsgericht Tiergarten, dem der Verdächtige am 21.05.2026 vorgeführt wurde, eröffnet und vollstreckt.

Der Verdächtige wurde anschließend in die Justizvollzugsanstalt Moabit gebracht.

Die Ermittlungen der Kriminalpolizeidirektion Heidelberg des Polizeipräsidiums Mannheim und der Staatsanwaltschaft Heidelberg dauern an.

Fragen bitte an:

Staatsanwaltschaft Heidelberg

Pressestelle:

Erster Staatsanwalt Herr Schmidt

Telefon: 06221/59-2024

E-Mail: pressestelle@staheidelberg.justiz.bwl.de

Quelle: Presseportal

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