Ein 21-jähriger Mann wurde am Hauptbahnhof von einem Unbekannten um 200 Euro betrogen, der vorgab, dringend Bargeld zu benötigen und eine gefälschte Überweisung vorzeigte.
Betrug durch Banking-App in Mannheim

Mannheim (ost)
Am Sonntagmittag, den 07. Juni 2026, wurde ein 21-jähriger Mann am Hauptbahnhof Mannheim Opfer eines unbekannten Täters, der durch eine Betrugsmasche über eine Banking-App 200 Euro erbeutete.
Der junge Mann wurde gegen 18 Uhr auf dem Willy-Brandt-Platz von einem Unbekannten angesprochen, der ihm in einer emotionalen Geschichte erklärte, dass er dringend Bargeld benötige. Daraufhin hob das Opfer 200 Euro von einem nahegelegenen Geldautomaten ab und übergab sie dem Täter. Dieser bat um die Bankverbindung, um das Geld zurück zu überweisen. Anschließend zeigte er dem 21-Jährigen einen gefälschten Überweisungsnachweis über 300 Euro. Als der Täter mehr Geld verlangte, lehnte der junge Mann ab und verließ den Ort. Erst danach bemerkte er, dass kein Geld überwiesen wurde und nur die Abhebung auf seinem Kontoauszug zu sehen war.
Der Täter wird wie folgt beschrieben: – Etwa 25 Jahre alt – Ca. 175 bis 180 cm groß – Dunkelbraune Haare – Dunkler Bart um den Mund – Schwarz gekleidet mit einem kurzen weißen Hemd und kurzer weißer Hose – Trug weiße Schuhe – Hatte eine schwarze Notebook-Tasche dabei – Behauptete, kroatischer Staatsbürger zu sein
Die Polizei in Mannheim-Oststadt führt weitere Ermittlungen durch. Zeugen, die Informationen zum Täter haben, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 0621/174-3310 beim Polizeirevier Mannheim-Oststadt zu melden.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Baden-Württemberg für 2022/2023
Die Mordraten in Baden-Württemberg zwischen 2022 und 2023 sind leicht angestiegen. Im Jahr 2022 wurden 315 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 338 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 304 auf 312. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 381 auf 402, wobei der Großteil männliche Verdächtige waren. Auffällig ist, dass die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen von 165 auf 211 anstieg. Im Vergleich dazu wurden in Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 insgesamt 470 Mordfälle registriert, was die Region zur Region mit den meisten Mordfällen in Deutschland macht.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 315 | 338 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 304 | 312 |
| Anzahl der Verdächtigen | 381 | 402 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 345 | 363 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 36 | 39 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 165 | 211 |
Quelle: Bundeskriminalamt








