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Betrugsmasche Teerkolonne: Polizei warnt vor Haustürgeschäften

Ein 40-Jähriger wurde Opfer einer Teerkolonne, die angeblich günstig Teer einbauen wollte. Die Polizei warnt vor ungefragten Handwerkerleistungen und empfiehlt Vorsicht.

Foto: unsplash

Deilingen (ost)

Am Montagnachmittag wurde ein 40-Jähriger im Ortsteil Delkhofen Opfer eines Betrugs durch eine Teerkolonne.

Die ausländischen Straßenarbeiter behaupteten, noch Teer übrig zu haben und boten an, diesen zu einem günstigen Preis zu verlegen. Nach Absprache begann die Teerkolonne mit drei Fahrzeugen und mehreren Arbeitern vor Ort mit den Arbeiten. Anschließend wurde der Preis festgelegt. Der 40-Jährige sollte einen Teil bar und den Rest per Sofortüberweisung bezahlen. Ein Verdächtiger begleitete das Opfer zur Bank, wo die Überweisung getätigt wurde. Zudem übergab der Mann dem Täter den vereinbarten Bargeldbetrag.

Nachdem die Arbeiter dem Auftraggeber mitteilten, dass der Teer ausgegangen sei und Nachschub besorgt werden müsse, verließen sie die Baustelle. Der Geschädigte erhielt einen Anruf, dass die Arbeiten erst am nächsten Tag abgeschlossen werden könnten. Doch auch am Dienstag kehrten die Arbeiter nicht zurück. Auf der per E-Mail versandten Rechnung war nur der Betrag der Sofortüberweisung aufgeführt. Der bar bezahlte Betrag wurde nicht erwähnt.

Die Polizei in Trossingen hat die Ermittlungen aufgenommen. Die Teerkolonne war mit einem dunkelgrauen Kombi, einem weißen Auto, vermutlich von Toyota oder Mazda, und einem weißen Pickup unterwegs. An den Fahrzeugen waren gelbe ausländische Kennzeichen angebracht.

Präventionshinweis:

Die Polizei empfiehlt Vorsicht bei Haustürgeschäften, auch bei unverlangt angebotenen Handwerkerleistungen wie Dach-, Pflaster- und Teerarbeiten oder Fassadenreinigungen.

Lassen Sie nur Handwerker in Ihr Haus oder auf Ihr Grundstück, die Sie selbst beauftragt haben oder die vom Vermieter angekündigt wurden.

Verlangen Sie von Handwerkern ein schriftliches Angebot oder einen Vertrag, in dem Name, Adresse des Vertragspartners und das Datum enthalten sind.

Seien Sie skeptisch, wenn Dienstleistungen besonders günstig oder scheinbar kostenlos angeboten werden, der Anbieter versucht, Sie zu einer sofortigen Zusage zu drängen oder auf Barzahlung besteht.

Quelle: Presseportal

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