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Beuren: Brand, Einbruch, Verkehrsunfälle

Feuerwehr löscht Brand in Dachgeschosswohnung, 120.000 Euro Sachschaden; Motorradfahrer verletzt sich bei Unfall; Vorfahrtsmissachtung führt zu Kollision

Foto: Depositphotos

Reutlingen (ost)

Feuer in einer Wohnung im Dachgeschoss

Die Feuerwehr und die Polizei wurden am Sonntagnachmittag zur Krämerstraße gerufen, wo es zu einem Brand in einer Dachgeschosswohnung kam. Um 16 Uhr alarmierten Zeugen die Einsatzleitstellen, da sie eine starke Rauchentwicklung bemerkt hatten. Die Polizei evakuierte bereits mehrere Hausbewohner, als sie eintraf. Die Feuerwehr konnte den Brand schnell löschen und ein Übergreifen der Flammen auf das Gebäude verhindern. Während die anderen Bewohner in ihre Wohnungen zurückkehren konnten, wurde die betroffene Wohnung schwer beschädigt und ist nicht mehr bewohnbar. Der Sachschaden wird auf etwa 120.000 Euro geschätzt. Die Polizei in Reutlingen hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen, die vermutlich auf einen technischen Defekt an der Klimaanlage zurückzuführen ist. (js)

Sonnenbühl (RT): Unfall durch Abkommen von der Fahrbahn

Ein 27-jähriger Motorradfahrer wurde bei einem Verkehrsunfall am Sonntagvormittag auf der L230 zwischen Gönningen und Genkingen leicht verletzt. Gegen 11.30 Uhr kam der Mann mit seiner BMW F900R aus unbekannten Gründen am Ortseingang von Genkingen nach rechts von der Fahrbahn ab. Er prallte gegen die rechten Leitplanken und die Ortstafel, die durch den Aufprall abgerissen wurde. Ein Rettungswagen brachte ihn ins Krankenhaus. Sein Motorrad musste abgeschleppt werden. Der Sachschaden an der BMW wird auf etwa 6.000 Euro geschätzt, der Schaden an den Verkehrseinrichtungen auf rund 300 Euro. (cw)

Owen (ES): Auffahrunfall durch Unachtsamkeit

Unachtsamkeit und zu geringer Sicherheitsabstand waren wahrscheinlich die Ursache für einen schweren Verkehrsunfall am Sonntagmittag auf der L1210 zwischen Owen und Beuren. Eine 46-jährige Frau war gegen 12.15 Uhr mit ihrem Porsche Cayenne von Beuren nach Owen unterwegs. Sie bemerkte zu spät, dass ein 47-jähriger Mercedes-Fahrer auf Höhe der Zufahrt zum Aussiedlerhof verkehrsbedingt anhalten musste. Sie reagierte zu spät und fuhr mit ihrem Auto auf den Mercedes auf. Während der Mercedes-Fahrer unverletzt blieb, wurden die leicht verletzte Mitfahrerin im Mercedes, die Fahrerin des Porsches und die beiden Kinder im Auto mit Verdacht auf leichte Verletzungen ins Krankenhaus gebracht. Alle konnten noch am selben Tag entlassen werden. An beiden Fahrzeugen entstand wirtschaftlicher Totalschaden in Höhe von etwa 85.000 Euro. Beide Autos mussten abgeschleppt werden. Die Feuerwehr war mit zwei Fahrzeugen und elf Feuerwehrleuten im Einsatz, um ausgelaufene Betriebsstoffe zu beseitigen. (cw)

Ammerbuch (TÜ): Einbruch in Wohnhaus

In den letzten Tagen wurde in ein Wohnhaus in der Ringstraße im Ortsteil Entringen eingebrochen. Ein Einbrecher gelangte zwischen Donnerstagnachmittag und Sonntagabend gewaltsam durch ein Fenster ins Gebäude und durchsuchte es nach Wertgegenständen. Ob etwas gestohlen wurde, ist bisher nicht bekannt. Das Polizeirevier Rottenburg hat die Ermittlungen aufgenommen und Spurensicherungsspezialisten hinzugezogen. (nf)

Bitz (ZAK): Unfall durch Missachtung der Vorfahrt

Die Missachtung der Vorfahrt führte zu einem Verkehrsunfall am Sonntagmittag an der Kreuzung Auchtenstraße / Yorkstraße. Eine 66-jährige Frau war gegen 12.50 Uhr mit ihrem Toyota auf der Yorkstraße unterwegs und wollte die Kreuzung zur Auchtenstraße überqueren. Dabei übersah sie die Verkehrszeichen und kollidierte im Kreuzungsbereich mit einem vorfahrtsberechtigten VW Tiguan eines 60-jährigen Fahrers, der von links kam. Während die Unfallverursacherin unverletzt blieb, wurde der Fahrer des VW leicht verletzt. Ein Rettungswagen brachte ihn zur Untersuchung ins Krankenhaus. Beide Autos waren so stark beschädigt, dass sie abgeschleppt werden mussten. Der entstandene Sachschaden wird auf insgesamt etwa 23.000 Euro geschätzt. (cw)

Quelle: Presseportal

Einbruchstatistiken in Baden-Württemberg für 2022/2023

Die Einbruchsraten in Baden-Württemberg stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 4508 Fälle von Einbrüchen registriert, während es im Jahr 2023 bereits 5204 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 787 im Jahr 2022 auf 826 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 676 im Jahr 2022 auf 733 im Jahr 2023, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen höher war als die der weiblichen. Insgesamt gab es 316 nicht-deutsche Verdächtige im Jahr 2022 und 432 im Jahr 2023. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Einbrüchen in Deutschland mit 27061 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 4.508 5.204
Anzahl der aufgeklärten Fälle 787 826
Anzahl der Verdächtigen 676 733
Anzahl der männlichen Verdächtigen 589 653
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 87 80
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 316 432

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Baden-Württemberg für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Baden-Württemberg im Jahr 2023 zeigt insgesamt 306644 Verkehrsunfälle. Davon waren 33630 Unfälle mit Personenschaden, was 10.97% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 10355 Unfälle aus, was 3.38% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 1733 Fällen registriert, was 0.57% ausmacht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 260926, was 85.09% entspricht. In der Ortslage innerorts gab es 25663 Unfälle (8.37%), außerorts (ohne Autobahnen) waren es 13562 Unfälle (4.42%) und auf Autobahnen wurden 3369 Unfälle verzeichnet (1.1%). Die Anzahl der Getöteten betrug 369, Schwerverletzte gab es 6139 und Leichtverletzte 36086.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 306.644
Unfälle mit Personenschaden 33.630
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 10.355
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 1.733
Übrige Sachschadensunfälle 260.926
Ortslage – innerorts 25.663
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 13.562
Ortslage – auf Autobahnen 3.369
Getötete 369
Schwerverletzte 6.139
Leichtverletzte 36.086

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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