Die Polizei stoppte sieben Schnellfahrende auf der B312, darunter ein 60-Jähriger mit 33 km/h zu viel. Bußgelder und Verkehrserziehung wurden verhängt.
Biberach an der Riß: Raser erwischt bei Biberach

Ulm (ost)
Die Geschwindigkeit von Fahrzeugen auf der B312 zwischen Ochsenhausen und Ringschnait wurde von der Polizei Biberach zwischen 10.30 Uhr und 11.30 Uhr überprüft. An der Abzweigung „Alte Steige“ gilt eine Geschwindigkeitsbegrenzung von 100 km/h. Während der Kontrolle fiel ihnen ein 60-jähriger Fahrer auf, der mit seinem BMW Mini Cooper bei einem Überholvorgang zu schnell unterwegs war. Er wurde mit einer Geschwindigkeit von 33 km/h über dem erlaubten Limit erwischt. Insgesamt wurden sieben Fahrer angehalten und es wurden verkehrserzieherische Gespräche geführt. Der 60-Jährige muss nun mit einem Bußgeld von mindestens 200 Euro und einem Punkt in Flensburg rechnen. Eine 18-Jährige, die mit ihrem BMW unterwegs war, wurde mit 122 km/h erwischt und erhielt ein Bußgeld von 100 Euro und einem Punkt. Die anderen fünf Fahrer lagen zwischen 25 und 30 km/h über dem Limit. Die Polizei führte Gespräche mit den Fahrern über die Gefahren des zu schnellen Fahrens.
Es wird darauf hingewiesen, dass zu schnelles Fahren nach wie vor eine der Hauptursachen für Unfälle ist. Unfälle aufgrund überhöhter Geschwindigkeit haben oft schwerwiegende Folgen. Um die Verkehrssicherheit zu erhöhen, führt die Polizei rund um die Uhr Geschwindigkeitskontrollen durch. Um sicher anzukommen, rät die Polizei: Reduzieren Sie die Geschwindigkeit! Überschätzen Sie nicht Ihre Fähigkeiten und seien Sie auf Fehler anderer vorbereitet! Ein Unfall mit schwerwiegenden Folgen belastet Opfer und Täter oft ein Leben lang! Detaillierte Informationen zu den Gefahren des zu schnellen Fahrens bietet eine Broschüre des Statistischen Landesamts Baden-Württemberg, die unter www.statistik-bw.de im Internet bestellt oder heruntergeladen werden kann. Auch die Polizei gibt in Broschüren an jeder Polizeidienststelle oder unter www.gib-acht-im-verkehr.de im Internet Tipps.
++++0434756 0434793
Bernd Kurz, Tel. 0731/188-1111
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Baden-Württemberg für 2023
Die Verkehrsunfallstatistik für Baden-Württemberg im Jahr 2023 zeigt insgesamt 306644 Unfälle. Davon waren 33630 Unfälle mit Personenschaden, was 10.97% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 10355 Unfälle aus, was 3.38% der Gesamtzahl entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 1733 Fällen registriert, was 0.57% ausmacht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 260926, was 85.09% entspricht. In der Ortslage innerorts ereigneten sich 25663 Unfälle (8.37%), außerorts (ohne Autobahnen) 13562 Unfälle (4.42%) und auf Autobahnen 3369 Unfälle (1.1%). Insgesamt gab es 369 Getötete, 6139 Schwerverletzte und 36086 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 306.644 |
| Unfälle mit Personenschaden | 33.630 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 10.355 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 1.733 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 260.926 |
| Ortslage – innerorts | 25.663 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 13.562 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 3.369 |
| Getötete | 369 |
| Schwerverletzte | 6.139 |
| Leichtverletzte | 36.086 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








