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Bierstetten: Verkehrsunfall in Stetten a. k. M.

Zwei Personen verletzt, Alkoholtest positiv, 20.000 Euro Sachschaden, strafrechtliche Konsequenzen drohen.

Foto: Depositphotos

Landkreis Sigmaringen (ost)

Stetten a.k.M.

Unfallverursacher betrunken – Vorfahrt nicht beachtet

Ein Verkehrsunfall am Sonntag um 16.30 Uhr an der Kreuzung Hardtstraße mit der L 218 führte zu leichten Verletzungen von zwei Personen. Der 38-jährige Fahrer eines Skoda missachtete die Vorfahrt einer 24-jährigen Opel-Fahrerin, als er in die Kreuzung einbog. Bei der Kollision wurden sowohl die 24-Jährige als auch ein sechs Jahre altes Kind im Fahrzeug des Unfallverursachers leicht verletzt. Beide wurden vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht. Bei der Unfallaufnahme bemerkten die Polizisten Alkoholgeruch bei dem 38-Jährigen, ein Test ergab einen Wert von über 0,5 Promille. Er musste eine Blutprobe im Krankenhaus abgeben und seinen Führerschein an die Beamten übergeben. Ihn erwarten nun strafrechtliche Konsequenzen wegen des Verdachts der Straßenverkehrsgefährdung. An den beiden Fahrzeugen, die abgeschleppt werden mussten, entstand ein Gesamtschaden von etwa 20.000 Euro.

Stetten a.k.M.

Schwer verletzter Motorradfahrer nach Unfall

Ein 21-jähriger KTM-Fahrer wurde mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht, nachdem er am Sonntag um 15.45 Uhr in einer Linkskurve von der L 197 zwischen Thiergarten und Stetten a.k.M. aus unbekannten Gründen von der Straße abgekommen war. Als die Polizei vom Revier Sigmaringen am Unfallort eintraf, war der 21-Jährige bereits im Rettungswagen – sein Motorrad war jedoch verschwunden. Das Zweirad wurde wenig später mit passenden Unfallschäden im Wert von etwa 1.000 Euro in einem Waldstück gefunden. Der Hinterreifen des KTM war komplett abgefahren, was wahrscheinlich der Grund für das Entfernen des Motorrads vom Unfallort war. Die Ermittlungen dauern an. Sowohl der 21-Jährige als auch der Halter des Motorrads erhalten eine Anzeige bei der Bußgeldstelle.

Bad Saulgau

Mann Opfer von Erpressung

Am Sonntag wurde ein 31-jähriger Mann Opfer der sogenannten „Sextortion“-Masche. Über eine Online-Partnerbörse kam der Mann in Kontakt mit einer Frau, die ihn zu einem Videoanruf überredete. Während des Anrufs entblößte sich der 31-Jährige. Kurz darauf wurde der Anruf unterbrochen, und der Mann wurde aufgefordert, mehrere tausend Euro zu zahlen. Die Täter drohten damit, die Aufnahmen zu veröffentlichen. Nachdem die Unbekannten auch nach Zahlung eines niedrigen vierstelligen Betrags weiterhin Geld verlangten, erstattete der Mann Anzeige bei der Polizei. Das Polizeirevier Bad Saulgau hat die Ermittlungen aufgenommen und warnt vor dieser bekannten Erpressungsmasche. Weitere Informationen zur „Sextortion“ finden Sie unter www.polizei-beratung.de.

Bad Saulgau

Autofahrer kollidiert betrunken mit Verkehrszeichen

Ein 26-jähriger Autofahrer mit fast zwei Promille kollidierte am frühen Sonntagmorgen mit seinem Ford im Kreisverkehr auf der B 32 mit einem Verkehrszeichen. Ersten Erkenntnissen zufolge versuchte der 26-Jährige, den Kreisverkehr in Richtung Renhardsweiler zu verlassen. Möglicherweise aufgrund von Alkoholeinfluss gelang ihm dies nicht, und er prallte gegen das Verkehrszeichen. Obwohl die Ölwanne des Fords beschädigt war, versuchte der Mann weiterzufahren. Er kam jedoch nicht weit, bis das Auto stehen blieb. Eine Polizeistreife, die wegen einer langen Ölspur alarmiert worden war, fand den 26-Jährigen zwischen dem Kreisel und Steinbronnen am Steuer seines Fahrzeugs. Er musste die Polizei zur Blutentnahme ins Krankenhaus begleiten und seinen Führerschein abgeben. Der Mann wird wegen Straßenverkehrsgefährdung angezeigt. Der Sachschaden wird auf etwa 5.000 Euro geschätzt. Die Feuerwehr beseitigte die Ölspur umgehend.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Baden-Württemberg für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Baden-Württemberg im Jahr 2023 zeigt insgesamt 306644 Unfälle. Davon waren 33630 Unfälle mit Personenschaden, was 10.97% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 10355 Unfälle aus, was 3.38% der Gesamtzahl entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 1733 Fällen registriert, was 0.57% ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 260926, was 85.09% ausmacht. Innerorts ereigneten sich 25663 Unfälle (8.37%), außerorts (ohne Autobahnen) 13562 Unfälle (4.42%) und auf Autobahnen 3369 Unfälle (1.1%). Bei den Verkehrsunfällen verloren 369 Menschen ihr Leben, 6139 wurden schwer verletzt und 36086 leicht verletzt.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 306.644
Unfälle mit Personenschaden 33.630
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 10.355
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 1.733
Übrige Sachschadensunfälle 260.926
Ortslage – innerorts 25.663
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 13.562
Ortslage – auf Autobahnen 3.369
Getötete 369
Schwerverletzte 6.139
Leichtverletzte 36.086

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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