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Bietigheim-Bissingen: Bedrohung und Belästigung in S-Bahn

Bundespolizei sucht Zeugen nach Vorfall in S-Bahn der Linie S5 von Stuttgart Stadtmitte nach Bietigheim-Bissingen. Tatverdächtiger vorläufig festgenommen.

Foto: Depositphotos

Stuttgart (ost)

Am Montagmorgen (25.05.2026) ereignete sich in einer S-Bahn der Linie S5, die von Stuttgart Stadtmitte in Richtung Bietigheim-Bissingen fuhr, eine Bedrohung und Belästigung einer 27-jährigen Frau und eines 33-jährigen Mannes.

Ersten Erkenntnissen zufolge geschah der Vorfall gegen 08:30 Uhr. Der 36-jährige somalische Staatsbürger soll am Bahnhof Stuttgart Stadtmitte in die fast leere S-Bahn eingestiegen sein und sich gezielt in ein Viererabteil gesetzt haben, in dem sich die beiden deutschen Opfer bereits gegenübersaßen. Kurz darauf setzte sich der Beschuldigte offenbar direkt neben die 27-Jährige und begann zunächst unverständliche, wirre Dinge zu sagen. Obwohl er laut Zeugenaussagen am Stuttgarter Hauptbahnhof vorgab auszusteigen, blieb er in der S-Bahn und setzte sich dann auf den sitzenden 33-jährigen Geschädigten. Die Aufforderung, dieses Verhalten zu beenden, schien den Mann nicht zu beeindrucken. Die beiden Opfer standen daraufhin auf und versuchten, ihren Sitzplatz zu wechseln. Nach bisherigen Erkenntnissen folgte der Beschuldigte den beiden dabei durch die S-Bahn.

Später setzte sich der 36-Jährige neben eine bisher unbekannte Zeugin. Der 33-Jährige stellte sich dann zwischen die Zeugin und den Beschuldigten. Dabei soll der Mann die Opfer beleidigt und einen Kopfstoß in Richtung des 33-Jährigen angedeutet haben. Niemand wurde verletzt.

Am Bahnhof Stuttgart Nord verließ der Beschuldigte die S-Bahn. Die beiden Opfer alarmierten daraufhin die Polizei über den Notruf. Bundespolizeibeamte konnten den 36-jährigen Verdächtigen kurz darauf im Bereich des Nordbahnhofs vorläufig festnehmen. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde er wieder freigelassen.

Die Bundespolizei ermittelt unter anderem wegen des Verdachts der Bedrohung und bittet um Zeugenhinweise, insbesondere von der bisher unbekannten Frau, die sich ebenfalls in der S-Bahn befand.

Hinweise werden unter der Telefonnummer 0711 55049-1020 oder per E-Mail (bpoli.stuttgart.oea@polizei.bund.de) entgegengenommen.

Quelle: Presseportal

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