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Bietigheim-Bissingen: Einbruchsserie im Landkreis Ludwigsburg

Die Polizei verzeichnete zahlreiche Einbrüche am vergangenen Wochenende. Unbekannte Täter brachen in mehrere Wohnhäuser ein und stahlen Schmuck und Bargeld im Wert von mehreren Tausend Euro.

Foto: Depositphotos

Ludwigsburg (ost)

Am vergangenen Wochenende gab es im Landkreis Ludwigsburg zahlreiche Einbrüche, wie das Polizeipräsidium Ludwigsburg berichtet.

Einbrüche in ein Wohnhaus östlich der Lichtenbergstraße im Ludwigsburger Stadtteil Hoheneck ereigneten sich zwischen Sonntag (07.12.2025), 16.45 Uhr und Sonntag (14.12.2025), 11.00 Uhr, bei denen noch unbekannte Täter Schmuck und Bargeld im Wert von mehreren Tausend Euro stahlen, nachdem sie die Scheibe der Terrassentür eines Einfamilienhauses eingeschlagen hatten und das Interieur durchwühlt hatten.

In Ingersheim wurde in der Forststraße zwischen Montag (08.12.2025), 12.00 Uhr und Sonntag (14.12.2025), 13.00 Uhr eingebrochen, wobei die Täter gewaltsam in ein Wohnhaus eindrangen und die Räume durchsuchten. Es ist noch unklar, ob etwas gestohlen wurde, und der Sachschaden kann noch nicht genau beziffert werden.

Ein weiterer Einbruch ereignete sich westlich der Schillerstraße in Tamm am Samstag (13.12.2025) zwischen 16.50 Uhr und 17.30 Uhr, bei dem Schmuck und Bargeld im Wert von mehreren Tausend Euro gestohlen wurden, nachdem die noch unbekannten Täter die Abwesenheit der Bewohner ausnutzten, um in das Haus einzubrechen.

In der Friedrichstraße in Tamm gelangten am Samstag (13.12.2025) zwischen 13.15 Uhr und 18.15 Uhr Einbrecher über eine Terrassentür in eine Erdgeschosswohnung, wo sie Schmuck und Bargeld stahlen, bevor sie in eine Wohnung im Obergeschoss gingen, aber nichts entwendeten.

Zwischen 16.30 Uhr und 17.30 Uhr brachen Einbrecher am Samstag (13.12.2025) in ein Einfamilienhaus in der Rechbergstraße in Pleidelsheim ein, auch hier mit dem Ziel, Schmuck zu stehlen, während die Bewohner abwesend waren.

Am Samstag (13.12.2025) brachen noch unbekannte Täter zwischen 15.00 Uhr und 19.30 Uhr in eine Wohnung in der Sudentenstraße in Bietigheim-Bissingen ein, hinterließen jedoch nur einen Sachschaden in Höhe von etwa 500 Euro, ohne etwas zu stehlen.

Ein weiterer Einbruch ereignete sich am Samstag (13.12.2025) zwischen 14.15 Uhr und 23.20 Uhr in einem Einfamilienhaus zwischen Panorama- und Ludwigstraße in Gerlingen, bei dem Schmuck im Wert von mehreren Tausend Euro gestohlen wurde.

Auch in Markgröningen gab es Einbrüche, bei denen zwischen Donnerstag (11.12.2025) und Sonntag (14.12.2025), 20.30 Uhr, Schmuck gestohlen wurde, nachdem sich die Täter widerrechtlich Zutritt zu einem Wohnhaus in der Maybachstraße verschafft hatten.

Die Kriminalpolizei des Polizeipräsidiums Ludwigsburg hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet um sachdienliche Hinweise von Zeugen unter Tel. 0800 1100225 oder per E-Mail: hinweise.kripo.ludwigsburg@polizei.bwl.de.

Bitte beachten Sie auch die bereits veröffentlichten Pressemitteilungen zu weiteren Einbrüchen im Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums Ludwigsburg sowie das Einbruchsradar auf Facebook unter folgendem Link: https://www.facebook.com/photo/?fbid=1179813970989730&set=pb.100068834155726.-2207520000

Quelle: Presseportal

Einbruchstatistiken in Baden-Württemberg für 2022/2023

Die Einbruchsraten in Baden-Württemberg stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 4508 Fälle von Einbruchdiebstählen registriert, wobei 787 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen betrug 676, wobei 589 männliche und 87 weibliche Verdächtige waren. Darüber hinaus waren 316 der Verdächtigen nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der registrierten Fälle auf 5204, wobei 826 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen erhöhte sich auf 733, wobei 653 männliche und 80 weibliche Verdächtige waren. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg auf 432. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Einbruchdiebstählen in Deutschland mit 27061 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 4.508 5.204
Anzahl der aufgeklärten Fälle 787 826
Anzahl der Verdächtigen 676 733
Anzahl der männlichen Verdächtigen 589 653
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 87 80
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 316 432

Quelle: Bundeskriminalamt

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