Mobiles Menü schließen
Startseite Schlagzeilen

Bigge: Brand in Olsberg – Großeinsatz mit 180 Kräften

Am Montagnachmittag wurde der Löschzug Bigge – Olsberg zu einem Waldbrand alarmiert. 180 Einsatzkräfte löschten die 26000 Quadratmeter große Fläche.

Mit speziellen Waldbrandhacken werden Brandnester im Boden aufgespührt und mit Strahlrohren abgelöscht. 24 Kreissegmentregner Wässern zusätzlich die Fläche. Foto: Edgar Schmidt
Foto: Presseportal.de

Olsberg (ost)

Am Montagnachmittag wurde um 16:43 Uhr der Löschzug Bigge – Olsberg zu einem Feuer im Wald in der Talstraße oberhalb des Umspannwerks am Stausee gerufen. Aufgrund der Ausdehnung des brennenden Gebiets wurde die Alarmstufe auf Feuer 4 erhöht, während die Einsatzkräfte vor Ort eintrafen. Etwa 180 Feuerwehrleute mit 36 Fahrzeugen aus Olsberg, Brilon und Bestwig sowie der Wasserförderzug HSK, die IUK HSK, der AB Tank des ZFR Meschede Enste, die Drohneneinheit der Feuerwehr Bestwig, Mitarbeiter von Wald und Holz NRW und die Polizei waren im Einsatz. Zuerst wurde das Feuer mit mehreren C-Strahlrohren gelöscht, wobei das Wasser aus dem nahegelegenen Stausee stammte. Aufgrund des starken Windes breitete sich das Feuer schnell in Richtung des Hochwaldes aus, konnte jedoch daran gehindert werden, auf die hohen Baumkronen überzugreifen.

Der Wasserförderzug des HSK verlegte eine Wasserversorgung über eine F-Leitung vom Kanal des Stausees zur Einsatzstelle, um die Einsatzkräfte mit Strahlrohren und 24 Kreisregnern zu versorgen, die im Durchschnitt etwa 2500 Liter Wasser pro Minute verteilten. Im oberen Bereich wurde die Einsatzstelle durch Tankfahrzeuge im Pendelverkehr mit Löschwasser versorgt. Die Drohne der Feuerwehr Bestwig unterstützte die Einsatzleitung mit wichtigen Luftaufnahmen und Wärmebildern der brennenden Fläche bei der Einsatzplanung. Gegen 20 Uhr war das Feuer unter Kontrolle, und in den späten Abendstunden wurde die Fläche ausgeleuchtet. Neue Einsatzkräfte durchsuchten die Fläche mit speziellen Waldbrandhacken nach Glutnestern im Boden und löschten sie mit D-Strahlrohren.

Die Feuerwehr hat keine Informationen über die Brandursache, und die Kriminalpolizei wird die Ermittlungen aufnehmen. Die Löscharbeiten auf der Brandfläche von etwa 26000 Quadratmetern werden voraussichtlich bis zum Dienstagmittag fortgesetzt.

Quelle: Presseportal

Karte für diesen Artikel

nf24