Bei einem Auffahrunfall mit einem Linienbus entstand Sachschaden. Ein Verkehrsunfall an einer Stoppstelle wird ebenfalls untersucht.
Bittelschieß: Verkehrsunfälle im Landkreis Sigmaringen

Landkreis Sigmaringen (ost)
Sigmaringen
Zusammenstoß mit Linienbus
Ein Verkehrsunfall mit einem Linienbus am Donnerstagmorgen führte zu Sachschäden in Höhe von mehreren tausend Euro. Gegen 9.15 Uhr wollte eine 58-jährige Autofahrerin in der Antonstraße nach links in eine Hofeinfahrt abbiegen und verlangsamte ihr Fahrzeug entsprechend. Der 48-jährige Fahrer des Linienbusses erkannte dies zu spät und fuhr auf. Beide Fahrzeuge wurden beschädigt, aber sowohl die Autofahrerin als auch die Businsassen, hauptsächlich Schüler, blieben unverletzt. Sie wurden mit einem Ersatzbus weitertransportiert.
Krauchenwies
Unfall an Stoppschild
Die Polizei ermittelt wegen des Verdachts der Straßenverkehrsgefährdung nach einem Verkehrsunfall am Donnerstagnachmittag, an dem ein 23-Jähriger beteiligt war. Laut bisherigen Informationen fuhr der Mann gegen 15.30 Uhr auf der K 8239 von Bittelschieß kommend in Richtung L 456 und missachtete dann das Stoppschild, um ohne anzuhalten in die Kreuzung einzufahren. Dabei übersah er den vorfahrtsberechtigten BMW eines 28-Jährigen aus Richtung Krauchenwies, den er hinten rechts rammte. Beide Fahrzeuge wurden beschädigt, der Gesamtschaden wird auf mehrere tausend Euro geschätzt. Nach aktuellem Stand wurde niemand verletzt.
Stetten a. k. M.
Messer und Drogen im Zug
Ein 18-Jähriger wird wegen Verstößen gegen das Konsumcannabisgesetz, tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte und dem verbotenen Mitführen eines Messers im öffentlichen Nahverkehr angezeigt. Der Jugendliche wurde am Mittwochnachmittag im Regionalexpress von Albstadt nach Sigmaringen im Rahmen des Sicherheitstages von Polizeibeamten kontrolliert. Nachdem er zunächst freiwillig ein Taschenmesser und eine kleine Menge Marihuana herausgab, bemerkten die Beamten, dass er versuchte, etwas in seiner Jackentasche zu verstecken. Als er sich weigerte, seine Hände zu zeigen, mussten die Beamten ihn festhalten und durchsuchen. Er wehrte sich heftig, indem er versuchte, die Beamten zu beißen, zu treten und zu schlagen. In einer Zigarettenschachtel wurden weitere verkaufsfertig portionierte Tütchen mit Marihuana gefunden und beschlagnahmt.
Pfullendorf
Lebensgefährlich verletzt nach Fahrradsturz – Zeugen gesucht
Der Polizeiposten Pfullendorf sucht Zeugen nach einem Fahrradunfall, bei dem ein 60-Jähriger am Donnerstagabend lebensgefährlich verletzt wurde. Kurz nach 19 Uhr wurde der Mann in der Straße „Langäcker“, in der Nähe der Strittmatterstraße, auf dem Boden liegend in reanimationspflichtigem Zustand gefunden. Mehrere Zeugen, darunter ein zufällig anwesender Arzt, konnten den Mann erfolgreich reanimieren, bis der Rettungsdienst eintraf. Der 60-Jährige wurde in einem lebensbedrohlichen Zustand ins Krankenhaus gebracht. Da unklar ist, ob der Mann aufgrund einer medizinischen Ursache gestürzt ist oder sich durch den Fahrradunfall verletzt hat, bittet die Polizei etwaige Zeugen, sich unter Tel. 07552/2016-0 zu melden.
Mengen
Fahren unter Alkoholeinfluss
Ein 33-jähriger Autofahrer, der am frühen Freitagmorgen im Ortsgebiet von einer Polizeistreife kontrolliert wurde, stand leicht unter Alkoholeinfluss. Ein gerichtsverwertbarer Atemalkoholtest ergab bei ihm einen Wert von rund 0,6 Promille, was zu einem empfindlichen Bußgeld und einem Fahrverbot für den 33-Jährigen führen dürfte.
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Baden-Württemberg für 2022/2023
Die Drogenraten in Baden-Württemberg zwischen 2022 und 2023 zeigen einen leichten Rückgang. Im Jahr 2022 wurden 40049 Fälle erfasst, während es im Jahr 2023 nur noch 37873 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle sank ebenfalls von 36787 auf 34877. Die Anzahl der Verdächtigen ging von 32420 auf 30714 zurück, wobei die meisten Verdächtigen männlich waren. Im Vergleich dazu wurden in Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 insgesamt 73917 Drogenfälle registriert, was die höchste Anzahl an Drogenfällen in Deutschland darstellt.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 40.049 | 37.873 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 36.787 | 34.877 |
| Anzahl der Verdächtigen | 32.420 | 30.714 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 28.389 | 26.963 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 4.031 | 3.751 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 10.727 | 11.419 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Baden-Württemberg für 2023
Die Verkehrsunfallstatistik für Baden-Württemberg im Jahr 2023 zeigt insgesamt 306644 Unfälle. Davon entfallen 33630 auf Unfälle mit Personenschaden, was 10.97% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machen 10355 Unfälle aus, was 3.38% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel betragen 1733, was 0.57% ausmacht. Die übrigen Sachschadensunfälle belaufen sich auf 260926, was 85.09% ausmacht. Innerorts ereigneten sich 25663 Unfälle (8.37%), außerorts (ohne Autobahnen) 13562 Unfälle (4.42%) und auf Autobahnen 3369 Unfälle (1.1%). Die Anzahl der Getöteten beträgt 369, Schwerverletzte 6139 und Leichtverletzte 36086.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 306.644 |
| Unfälle mit Personenschaden | 33.630 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 10.355 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 1.733 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 260.926 |
| Ortslage – innerorts | 25.663 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 13.562 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 3.369 |
| Getötete | 369 |
| Schwerverletzte | 6.139 |
| Leichtverletzte | 36.086 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








