Ein 51-jähriger Mann griff Mitarbeiter eines Sicherheitsdienstes an der Uferpromenade an, wurde zu Boden gebracht und erhielt einen Platzverweis.
Bodenseekreis: Angriff auf Sicherheitsdienst in Friedrichshafen

Bodenseekreis (ost)
Friedrichshafen
Sicherheitsdienst am Seeufer angegriffen
Nach einem Vorfall am Donnerstagnachmittag im Uferpark führt das Polizeirevier Friedrichshafen Ermittlungen wegen Körperverletzung gegen einen 51-jährigen Mann durch. Ersten Erkenntnissen zufolge fiel das aggressive Verhalten des Mannes gegenüber den Mitarbeitern eines Sicherheitsdienstes gegen 15 Uhr auf, weshalb sie ihm folgten. Als der 51-Jährige dann auf die Sicherheitskräfte zukam, brachten sie ihn zu Boden. Während der anschließenden Fixierung kam es zu einem gewalttätigen Zwischenfall, bei dem der Mann einen Sicherheitsmitarbeiter mehrmals biss und auch im Gesicht verletzte. Er setzte sich auch gegen einen weiteren Mitarbeiter zur Wehr. Die gerufene Streife sprach daraufhin einen Platzverweis gegen den 51-Jährigen aus.
Friedrichshafen
Rotlicht missachtet und Unfall provoziert
Ein 14-jähriger E-Scooter-Fahrer missachtete am Donnerstagmittag gegen 12.45 Uhr das Rotlicht einer Fußgängerampel in der Riedleparkstraße und verursachte dadurch einen Unfall. Der Jugendliche überquerte die Straße in der Nähe des Graf-Zeppelin-Gymnasiums, obwohl die Ampel für ihn Rot zeigte. Dabei kollidierte er mit dem Mercedes einer 82-jährigen Frau, die gerade dabei war, im Kreuzungsbereich zu wenden. Der 14-Jährige stürzte durch den Zusammenstoß, verletzte sich aber nicht. Danach verließ er jedoch unerlaubt die Unfallstelle. Beamte des Polizeireviers Friedrichshafen trafen den Jugendlichen kurz darauf an seiner Wohnadresse an. Während am E-Scooter kein Schaden entstand, beläuft sich der Sachschaden am Auto auf etwa 8.000 Euro. Gegen den Jugendlichen wird nun wegen Fahrerflucht ermittelt.
Tettnang
Vorfahrt nicht beachtet
Ein 84-jähriger BMW-Fahrer missachtete am Donnerstagmorgen gegen 9.45 Uhr an der Einmündung der Schillerstraße in die Kirchstraße die Vorfahrt. Der Senior übersah beim Einbiegen in die vorfahrtsberechtigte Straße den Audi eines 18-Jährigen, der in Richtung Ravensburg unterwegs war. Es kam zu einer Kollision im Einmündungsbereich, bei der der BMW gegen das rechte Heck des Audi prallte. Die Beteiligten blieben unverletzt. An den Fahrzeugen entstand ein Gesamtschaden von rund 8.000 Euro.
Eriskirch
Streit wegen Fahrweise eskaliert
Das Polizeirevier Friedrichshafen ermittelt wegen Körperverletzung, nachdem am Dienstagnachmittag ein Streit im Aspenweg eskalierte. Ein 43-Jähriger war kurz nach 14 Uhr über die vermeintlich zu schnelle Fahrweise eines 37-jährigen Autofahrers verärgert und griff ihn verbal an. Nachdem der Autofahrer und sein Beifahrer ausstiegen, kam es zuerst zu einer körperlichen Auseinandersetzung. Dabei soll der 43-Jährige gezielt mit einer Eisenstange auf den 37-Jährigen eingeschlagen und ihn leicht verletzt haben. Dem Beifahrer gelang es schließlich, dem Angreifer die Stange zu entreißen, woraufhin die beiden Männer mit dem Auto flohen. Da auch der 43-Jährige leichte Verletzungen erlitt und angab, ebenfalls geschlagen worden zu sein, ermitteln die Beamten nun gegen beide Parteien.
Eriskirch
Betrug auf Online-Verkaufsplattform
Ein 55-jährige Frau aus Eriskirch wurde am Dienstag Opfer eines Betrugs auf einem Online-Marktplatz. Die Frau hatte eine Anzeige veröffentlicht, woraufhin sich ein bisher unbekannter Interessent meldete. Im Verlauf der Kommunikation täuschte der Unbekannte vor, dass die Verkäuferin einem Link folgen müsse, um ihr Geld zu erhalten. Obwohl die Frau zunächst skeptisch war, ließ sie sich dazu verleiten, auf der verlinkten Website ihre Kreditkartendaten einzugeben. Kurze Zeit später bemerkte die 55-Jährige eine unberechtigte Abbuchung von mehreren hundert Euro von ihrem Konto. Das Polizeirevier Friedrichshafen hat Ermittlungen wegen Betrugs aufgenommen. In diesem Zusammenhang warnt die Polizei davor, misstrauisch zu sein, wenn Käufer externe Links senden, um Zahlungen abzuwickeln und dort sensible Bankdaten anfordern. Seriöse Verkaufsplattformen verlangen normalerweise keine Eingabe von Kreditkartendaten auf Websites von Dritten, um das Geld zu erhalten. Weitere Informationen zu aktuellen Betrugsarten finden Sie unter www.polizei-beratung.de.
Quelle: Presseportal








