Ein 58-jähriger Mann wurde um 17.000 Euro betrogen, nachdem er auf ein Phishing-Mail reagierte und seine Zugangsdaten preisgab.
Bodenseekreis: Betrug beim Online-Banking

Bodenseekreis (ost)
Friedrichshafen
Betrug beim Online-Banking
Ein 58-Jähriger hat einen Vermögensschaden von etwa 17.000 Euro erlitten, nachdem er Opfer eines Betrugs geworden war. Vor etwa einer Woche erhielt der Mann eine täuschend echt aussehende E-Mail seiner Bank, in der er aufgefordert wurde, eine Telefonnummer anzurufen, um angebliche Änderungen im Online-Banking vorzunehmen. Der Mann glaubte den Angaben in der Phishing-E-Mail, gab im späteren Telefonat seine Zugangsdaten für das Online-Banking an und genehmigte sogar zwei Transaktionen über seine Push-TAN-App. Dadurch konnten die Betrüger mehrere Abbuchungen von jeweils mehreren tausend Euro tätigen. Die Polizei ermittelt nun wegen des Betrugs und warnt erneut davor, niemals Zugangsdaten oder sensible Informationen per Telefon weiterzugeben. Echte Banken und Kreditinstitute werden solche Daten niemals telefonisch anfordern. Seien Sie auch bei E-Mails wachsam, da sie täuschend echt aussehen können, aber tatsächlich von Betrügern stammen könnten. Änderungen im Online-Banking werden in der Regel nicht per E-Mail, sondern per Briefpost mitgeteilt. Weitere Informationen zu Betrugsmaschen und Tipps zum Schutz vor finanziellen Schäden finden Sie auf der Website der polizeilichen Kriminalprävention unter www.polizei-beratung.de.
Friedrichshafen
Verdächtiger mit gestohlenem Mountainbike erwischt
Ein 41-Jähriger wurde am Montagvormittag von Beamten der Bundespolizei am Stadtbahnhof kontrolliert, weil er möglicherweise ein gestohlenes Mountainbike besaß. Der Mann behauptete gegenüber den Beamten, er habe das Fahrrad angeblich unverschlossen im Innenstadtbereich gefunden. Die Beamten glaubten dieser Geschichte ebenso wenig wie den weiteren Ausreden des Mannes, der sich in Widersprüche verstrickte. Die Polizei ermittelt nun wegen des Verdachts des Diebstahls gegen den deutschen Verdächtigen und sucht nach dem rechtmäßigen Besitzer des grauen “Xenos”-Fahrrads. Der Eigentümer wird gebeten, sich unter Tel. 07541/36142-0 bei den Beamten zu melden.
Friedrichshafen
Zeugen für Brandstiftung gesucht
Die Kriminalpolizei ermittelt nach einer Brandstiftung am vergangenen Freitag in der öffentlichen Toilettenanlage in der Wilhelmstraße und sucht Zeugen. Ein Unbekannter zündete am Freitagabend gegen 21 Uhr eine Toilettenpapierrolle an und warf sie in das Männer-WC. Dadurch wurde das WC durch starke Rauchentwicklung beschädigt, der Schaden wird auf mehrere hundert Euro geschätzt. Die Feuerwehr löschte den Brand. Die Ermittler bitten mögliche Zeugen oder Personen, die Hinweise zur Identität des Täters geben können, sich unter Tel. 07541/701-0 zu melden.
Friedrichshafen
Unbekannter beschädigt Auto und flieht
Am Montagvormittag beschädigte ein Unbekannter einen geparkten Skoda Octavia und flüchtete. Das Fahrzeug war zwischen 9 und 12.30 Uhr auf dem Messeparkplatz P2 geparkt. Der Unbekannte berührte den Skoda vermutlich während des Parkens. Der entstandene Sachschaden wird auf etwa 4.000 Euro geschätzt. Die Fahrertür des Autos wurde stark eingedrückt und zerkratzt. Zeugen, die Informationen zum unbekannten Verursacher haben, werden gebeten, sich beim Polizeirevier Friedrichshafen unter Tel. 07541/701-0 zu melden.
Überlingen
Unbekannter beschädigt geparktes Auto und flieht
Ein unbekannter Fahrer beschädigte am frühen Montagabend zwischen 17.30 Uhr und 18.15 Uhr ein geparktes Auto und beging Fahrerflucht. Der Kia war auf dem Parkplatz eines Einkaufszentrums in der Nußdorfer Straße abgestellt. Der Fahrzeughalter bemerkte später einen Streifschaden an der gesamten rechten Fahrzeugseite in Höhe von etwa 3.000 Euro. Das Polizeirevier Überlingen ermittelt und bittet Zeugen, die Informationen zum unbekannten Täter oder seinem Fahrzeug haben, sich unter Tel. 07551/804-0 zu melden.
Heiligenberg
Fahrer gerät in Gegenverkehr
Am Montagnachmittag geriet ein Renault-Fahrer gegen 14 Uhr bei Unterrehna in den Gegenverkehr und verursachte einen Sachschaden von etwa 13.000 Euro. Der 63-jährige Fahrer war auf der Pfullendorfer Straße unterwegs, als er aus unbekannten Gründen auf die Gegenfahrbahn geriet. Dort streifte er zunächst den Opel einer 44-Jährigen und kollidierte dann mit dem Citroen eines 39-Jährigen. An Renault des Unfallverursachers und am Citroen entstand wirtschaftlicher Totalschaden. Der 39-Jährige begab sich nach dem Unfall vorsichtshalber in ärztliche Behandlung, um festzustellen, ob er leicht verletzt wurde.
Deggenhausertal
Betrug über WhatsApp – Polizei warnt
Die Polizei warnt vor einer bekannten Betrugsmasche, die derzeit über den Messenger “WhatsApp” im Umlauf ist und der eine 60-jährige Frau aus Deggenhausertal kürzlich zum Opfer fiel. Von einem persönlich bekannten Absender erhält man folgende oder ähnliche Nachricht: “Hallo, könntest Du für XXX stimmen? Sie ist die Tochter meiner Freunde, der erste Preis ist ein kostenloser Tanzkurs, und das ist sehr wichtig für sie!” Danach folgt ein Link zu einer Website, auf der man aufgefordert wird, persönliche Daten einzugeben. Wenn man dem folgt, können die Betrüger im schlimmsten Fall Zugriff auf den eigenen WhatsApp-Account erhalten und diesen mit einem zusätzlichen Gerät verknüpfen. So können sie das eigene WhatsApp-Konto übernehmen und die persönlichen Kontakte nutzen, um betrügerische Nachrichten zu senden. Die Polizei rät daher, bei solchen Nachrichten äußerst misstrauisch zu sein, auch wenn sie von vermeintlich bekannten Personen stammen. Informieren Sie sich im Internet über die angebliche Abstimmung und suchen Sie nach dem erhaltenen Textbaustein. Weitere Informationen zu dieser Betrugsmasche und Tipps, falls Ihr Account bereits übernommen wurde, finden Sie auf der Website der polizeilichen Kriminalprävention unter https://www.polizei-beratung.de/aktuelles/detailansicht/fake-abstimmung-so-uebernehmen-betrueger-whatsapp-accounts/.
Quelle: Presseportal
Cybercrime-Statistiken in Baden-Württemberg für 2022/2023
Die Cyberkriminalitätsraten in Baden-Württemberg stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 11144 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 13531 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 4056 auf 4420. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 3146 auf 3473, wobei die meisten Verdächtigen männlich waren. Im Vergleich dazu hatte Berlin im Jahr 2023 die höchste Anzahl an registrierten Cyberkriminalitätsfällen in Deutschland mit 22125 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 11.144 | 13.531 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 4.056 | 4.420 |
| Anzahl der Verdächtigen | 3.146 | 3.473 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 2.153 | 2.380 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 993 | 1.093 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 1.119 | 1.331 |
Quelle: Bundeskriminalamt








