Zwei 19-Jährige zündeten Böller in Parkanlage, erwartet Anzeige und Bußgeld.
Bodenseekreis: Polizeieinsatz wegen Kleinstfeuerwerk in Friedrichshafen

Bodenseekreis (ost)
Friedrichshafen
Feuerwerkskörper zünden führt zu Polizeieinsatz
Zwei 19-Jährige müssen mit einer Anzeige rechnen, weil sie am Freitagnachmittag in einem Park an der Östlichen Uferstraße Böller gezündet haben. Passanten riefen um 17.15 Uhr die Polizei. Die Beamten kontrollierten die beiden jungen Männer vor Ort, die sogenanntes Kleinstfeuerwerk abgebrannt hatten. Obwohl dies nach dem Sprengstoffgesetz das ganze Jahr über erlaubt ist, verbietet die Polizeiverordnung der Stadt Friedrichshafen ausdrücklich das Abbrennen von Feuerwerk im Stadtgebiet. Beide Jugendlichen erwartet nun eine Geldstrafe.
Eriskirch
Betrunkener Radfahrer stürzt und verletzt sich leicht
Ein 62-jähriger Radfahrer verunglückte am Freitagabend gegen 19 Uhr auf einem Radweg parallel zum Schwediweg, weil er stark betrunken war. Der Mann kam vom Weg in Richtung Gmünd ab und stürzte. Dabei zog er sich leichte Verletzungen zu, die im Krankenhaus behandelt wurden. Da die Beamten bei der Unfallaufnahme starken Alkoholgeruch feststellten, führten sie einen Atemalkoholtest durch. Dieser ergab einen Wert von über 1,7 Promille. Der 62-jährige Deutsche musste eine Blutprobe abgeben und wird nun wegen Trunkenheit im Verkehr ermittelt.
Überlingen / Uhldingen-Mühlhofen
Polizei kontrolliert Jugendschutz
Die Polizei in Überlingen führte am Freitagabend zwischen 18 und 23 Uhr Schwerpunktkontrollen zur Einhaltung des Jugendschutzes in Überlingen und Uhldingen-Mühlhofen durch. Bei den Kontrollen stellten die Beamten unter anderem Tabakwaren, E-Zigaretten und Alkohol bei Minderjährigen fest. Die Gegenstände wurden beschlagnahmt. In mehreren Fällen wurden auch die Eltern über die Feststellungen informiert.
Uhldingen-Mühlhofen
Radfahrerin verletzt sich nach Zusammenstoß
Ein unbekannter Radfahrer verursachte am Donnerstagnachmittag gegen 15.30 Uhr auf dem Radweg parallel zu Schloss Maurach einen Verkehrsunfall und flüchtete dann. Eine 74-jährige Radfahrerin war in Richtung Uhldingen unterwegs, als der Mann ihr entgegenkam. Beim Vorbeifahren berührten sich die Räder, wodurch die Lenker verhakt wurden und beide Personen stürzten. Die 74-Jährige erlitt leichte Verletzungen und musste ärztlich behandelt werden, während der Unbekannte seine Fahrt fortsetzte, ohne sich um den Schaden zu kümmern. Der Gesuchte soll etwa 70 Jahre alt sein, ca. 1,70 Meter groß und von schlanker Statur mit grauen Haaren. Das Polizeirevier Überlingen ermittelt wegen Unfallflucht und bittet Zeugen, sich unter der Telefonnummer 07551/804-0 zu melden.
Owingen
Auseinandersetzung auf Festgelände
Eine handfeste Auseinandersetzung auf einem Fest in der Hauptstraße am vergangenen Wochenende hat strafrechtliche Konsequenzen. Aufgrund eines randalierenden Besuchers im Eingangsbereich wurde in der Nacht zum Sonntag gegen 1 Uhr die Polizei gerufen. Ein stark betrunkener 20-jähriger Deutscher geriet nach bisherigen Erkenntnissen auf dem Gelände in einen Streit und randalierte. Er ignorierte ein Hausverbot, woraufhin die Sicherheitskräfte eingriffen. Dabei soll der Mann die Mitarbeiter beleidigt, angespuckt und getreten haben, woraufhin sie ihn bis zum Eintreffen der Polizei festhielten. Während der polizeilichen Maßnahmen warf der 20-Jährige eine Zigarette weg und muss daher neben einer Strafanzeige auch mit einem Bußgeld rechnen. Das Polizeirevier Überlingen ermittelt nun die genauen Hintergründe.
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Baden-Württemberg für 2022/2023
Die Drogenraten in Baden-Württemberg zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 40049 Fälle erfasst, wovon 36787 gelöst wurden. Im Jahr 2023 sank die Zahl auf 37873 Fälle, von denen 34877 gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen ging ebenfalls von 32420 auf 30714 zurück, wobei männliche Verdächtige die Mehrheit ausmachten. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Drogenfällen in Deutschland mit 73917 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 40.049 | 37.873 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 36.787 | 34.877 |
| Anzahl der Verdächtigen | 32.420 | 30.714 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 28.389 | 26.963 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 4.031 | 3.751 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 10.727 | 11.419 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Baden-Württemberg für 2023
Die Verkehrsunfallstatistik für Baden-Württemberg im Jahr 2023 zeigt insgesamt 306644 Unfälle. Davon entfallen 33630 auf Unfälle mit Personenschaden, was 10.97% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machen 10355 Fälle aus, was 3.38% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel betragen 1733, was 0.57% aller Unfälle sind. Der Großteil der Unfälle, nämlich 260926, sind übrige Sachschadensunfälle, was 85.09% ausmacht. Innerorts ereigneten sich 25663 Unfälle (8.37%), außerorts (ohne Autobahnen) 13562 Unfälle (4.42%) und auf Autobahnen 3369 Unfälle (1.1%). Insgesamt gab es 369 Getötete, 6139 Schwerverletzte und 36086 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 306.644 |
| Unfälle mit Personenschaden | 33.630 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 10.355 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 1.733 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 260.926 |
| Ortslage – innerorts | 25.663 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 13.562 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 3.369 |
| Getötete | 369 |
| Schwerverletzte | 6.139 |
| Leichtverletzte | 36.086 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








