Ein betrunkener Autofahrer verursacht einen schweren Unfall, führt zu Vollsperrung und 25.000 Euro Schaden. Eine Verletzte, keine weiteren Verletzungen.
Bodenseekreis: Verkehrsunfall auf B31 bei Friedrichshafen

Bodenseekreis (ost)
Friedrichshafen
Am Dienstagabend ereignete sich ein schwerer Verkehrsunfall auf der B31, der zu erheblichem Sachschaden, einer verletzten Person und einer stundenlangen Vollsperrung führte. Ein 40-jähriger Autofahrer kollidierte aufgrund seiner starken Alkoholisierung frontal mit dem Gegenverkehr. Die Polizei schätzt den entstandenen Gesamtschaden auf etwa 25.000 Euro. Um 22:15 Uhr fuhr der 40-Jährige mit seinem BMW auf der B31 von Lindau in Richtung Friedrichshafen. An der Abfahrt Friedrichshafen-Nord geriet sein Fahrzeug plötzlich nach links auf die Gegenfahrbahn. Zu diesem Zeitpunkt befand sich eine Kolonne aus drei Fahrzeugen auf dieser Spur, die gerade in Richtung Lindau abbiegen wollten. Der BMW kollidierte frontal mit dem Auto einer 21-jährigen Fahrerin, die in einem Renault die Kolonne anführte. Durch die Wucht des Aufpralls lösten die Airbags an beiden Fahrzeugen aus. Die Fahrerin erlitt leichte Verletzungen und wurde nach Erstversorgung vor Ort ins Krankenhaus gebracht. An beiden Autos entstand wirtschaftlicher Totalschaden. Der plötzliche Unfall löste eine Kettenreaktion aus: Es kam zu einem Auffahrunfall bei den nachfolgenden Fahrzeugen der Kolonne, bei dem jedoch niemand verletzt wurde, sondern nur Sachschaden entstand. Während der Unfallaufnahme bemerkten die Polizeibeamten bei dem Unfallverursacher deutlichen Alkoholgeruch. Daraufhin wurde eine Blutentnahme durchgeführt und der Führerschein des Mannes wurde eingezogen. Die B31 in Richtung Lindau musste für etwa eine Stunde vollständig gesperrt werden, während Rettungs- und Bergungsarbeiten durchgeführt wurden. Dies führte zu Verkehrsbehinderungen.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Baden-Württemberg für 2023
Die Verkehrsunfallstatistik für Baden-Württemberg im Jahr 2023 zeigt insgesamt 306644 Unfälle. Davon waren 33630 Unfälle mit Personenschaden, was 10.97% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 10355 Unfälle aus, was 3.38% der Gesamtzahl entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel waren 1733, also 0.57%. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 260926, was 85.09% ausmacht. Bezüglich der Ortslage waren 25663 Unfälle innerorts (8.37%), 13562 außerorts (4.42%) und 3369 auf Autobahnen (1.1%). Die Anzahl der Getöteten betrug 369, die der Schwerverletzten 6139 und die der Leichtverletzten 36086.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 306.644 |
| Unfälle mit Personenschaden | 33.630 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 10.355 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 1.733 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 260.926 |
| Ortslage – innerorts | 25.663 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 13.562 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 3.369 |
| Getötete | 369 |
| Schwerverletzte | 6.139 |
| Leichtverletzte | 36.086 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








