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Böfingen: Streit eskaliert in Ulm

Ein 22-Jähriger wurde mit einem Messer leicht verletzt. Die Täter flüchteten zu Fuß, Polizei ermittelt.

Foto: Depositphotos

Ulm (ost)

Der Vorfall fand kurz vor 13.30 Uhr im Haslacher Weg in Böfingen statt. Ein 22-jähriger Mann geriet anscheinend in einen Streit mit zwei anderen Männern. Einer der beiden Unbekannten zog plötzlich ein Springmesser und stach auf den 22-Jährigen zu. Dabei erlitt der 22-Jährige eine leichte oberflächliche Verletzung an der Brust. Augenzeugen wurden auf den Vorfall aufmerksam und riefen den Tätern zu. Diese flüchteten daraufhin zu Fuß in Richtung des Einkaufszentrums im Haslacher Weg. Die Polizei Ulm hat mit den Ermittlungen begonnen. Eine Fahndung nach den Tätern war erfolglos. Ersten Erkenntnissen zufolge vermutet die Polizei, dass die Beteiligten sich kennen. Da der Geschädigte, der der Polizei bekannt ist, bisher wenig kooperativ war und nur wenige Informationen preisgab, sind die Hintergründe des Streits noch unklar. Nach einer ambulanten Behandlung im Krankenhaus konnte er noch am selben Tag entlassen werden.

Zeugenberichten zufolge waren die beiden Täter zwischen 16 und 25 Jahre alt. Der Angreifer mit dem Messer wurde als südländisch aussehend beschrieben, etwa 165-175cm groß und trug ein weißes T-Shirt. Sein Begleiter war etwa 175-185cm groß, hatte eine schlanke Statur und helle Haut. Er trug eine Basecap und hatte kurze, blonde Haare.

Hinweise von weiteren Zeugen nimmt der Polizeiposten Böfingen unter Tel. 0731/267899 entgegen.

++++0984445

Thomas Hagel, Polizeipräsidium Ulm, Tel. 0731/188-1111

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Baden-Württemberg für 2022/2023

Die Mordraten in Baden-Württemberg stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 315 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 338 waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 304 auf 312. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 381 auf 402, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 345 auf 363 und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 36 auf 39 stieg. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 165 auf 211. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 315 338
Anzahl der aufgeklärten Fälle 304 312
Anzahl der Verdächtigen 381 402
Anzahl der männlichen Verdächtigen 345 363
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 36 39
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 165 211

Quelle: Bundeskriminalamt

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