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Böhmenkirch: Frontalzusammenstoß nach Überholmanöver

Ein 31-jähriger VW Golf-Fahrer verursachte einen Unfall, als er in einer Rechtskurve einen Linienbus überholte und mit einem entgegenkommenden Mercedes kollidierte.

Foto: Depositphotos

Ulm (ost)

Der Fahrer eines VW Golf, 31 Jahre alt, wurde als Unfallverursacher identifiziert. Er überholte kurz nach 13 Uhr in Fahrtrichtung Söhnstetten einen Dacia und einen Linienbus. An der Stelle, einer Rechtskurve, ist das Überholen verboten und es gibt eine durchgezogene Mittellinie auf der Fahrbahn. Bevor er wieder vor dem Linienbus einscheren konnte, kam ihm ein Mercedes entgegen. Der 55-jährige Fahrer des Mercedes konnte nicht ausweichen und kollidierte frontal mit dem Golf. Durch die Wucht des Zusammenstoßes wurde der Golf über die Fahrbahn geschleudert und berührte auch den Dacia eines 55-Jährigen. Dieser wurde über eine Böschung ins angrenzende Feld geschleudert. Auch am Linienbus entstand Sachschaden. Beim Verkehrsunfall wurde glücklicherweise nur der Fahrer des VW Golf leicht verletzt. Die drei Insassen des Mercedes, die fünf Insassen des Dacia und die zwei Fahrgäste des Linienbusses sowie der Busfahrer blieben unverletzt. Der Gesamtsachschaden wird auf mindestens 75.000 Euro geschätzt. Die Verkehrspolizei Heidenheim hat die Ermittlungen übernommen. An der Unfallstelle waren mehrere Rettungswagen und auch der Rettungshubschrauber im Einsatz. Glücklicherweise konnten die Rettungskräfte größtenteils ohne Patienten wieder abrücken. Die Feuerwehr Böhmenkirch sicherte die Unfallstelle mit mehreren Einsatzkräften. Die B 466 musste bis 16.45 Uhr voll gesperrt werden.

Polizeipräsidium Ulm, Führungs- und Lagezentrum, Stabstelle Öffentlichkeitsarbeit/Polizeiführer vom Dienst (Rainer Strobl) Tel. 0731/188-1111, ulm.pp.fest.flz@polizei.bwl.de ++++(EL2687784)

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Baden-Württemberg für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Baden-Württemberg im Jahr 2023 zeigt insgesamt 306644 Unfälle. Davon endeten 33630 Unfälle mit Personenschaden, was 10.97% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 10355 Unfälle aus, was 3.38% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 1733 Fällen registriert, was 0.57% ausmacht. Der Großteil der Unfälle, nämlich 260926, waren Übrige Sachschadensunfälle, was 85.09% entspricht. In der Ortslage innerorts ereigneten sich 25663 Unfälle (8.37%), außerorts (ohne Autobahnen) 13562 Unfälle (4.42%) und auf Autobahnen 3369 Unfälle (1.1%). Die Anzahl der Getöteten betrug 369, Schwerverletzte 6139 und Leichtverletzte 36086.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 306.644
Unfälle mit Personenschaden 33.630
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 10.355
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 1.733
Übrige Sachschadensunfälle 260.926
Ortslage – innerorts 25.663
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 13.562
Ortslage – auf Autobahnen 3.369
Getötete 369
Schwerverletzte 6.139
Leichtverletzte 36.086

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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