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Bootsunfall auf dem Neckar bei Reutlingen – Oferdingen

Rettungskräfte rücken nach Kajakunfall auf dem Neckar aus. Junge Frau in kritischem Zustand in Klinik eingeliefert.

Foto: Unsplash

Reutlingen (ost)

Unfall mit einem Boot auf dem Neckar

Die Rettungskräfte mussten am Dienstagmittag zu einem Bootsunglück auf dem Neckar bei Oferdingen ausrücken. Eine 20-jährige Frau war gegen 13.20 Uhr mit einem Familienmitglied in einem privaten Zweierkajak flussabwärts in Richtung Mühlwehr unterwegs. Aus bisher unbekannten Gründen geriet das Kajak in den Wehrbereich und kenterte dort. Die junge Frau wurde im Mittelwehr durch den vorhandenen Strudel unter Wasser gedrückt. Bauarbeiter einer nahegelegenen Baustelle wurden auf die Hilferufe des männlichen Verunglückten aufmerksam. Zwei Arbeiter begaben sich daraufhin in den Lastkorb eines Krans und wurden zu der jungen Frau heruntergelassen. Die Männer schafften es schließlich, die 20-Jährige aus dem Wasserstrudel zu ziehen und mittels des Krans auf das Wehr zu legen. Sofort wurden Wiederbelebungsmaßnahmen eingeleitet, die dann vom unmittelbar nach dem Unfall benachrichtigten Rettungsdienst fortgesetzt wurden. Danach musste die Verunglückte in einem kritischen Zustand in ein Krankenhaus gebracht werden. Die beiden Verunglückten trugen Schwimmwesten. Das Kajak konnte von der Feuerwehr in der Nähe von Oferdingen geborgen werden. Neben dem Rettungsdienst und der Feuerwehr waren auch Mitarbeiter der DLRG und der Psychosozialen Notfallversorgung im Einsatz. Die Kriminalpolizei hat die Untersuchungen zur Ursache des Bootsunglücks übernommen. (ms)

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Baden-Württemberg für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Baden-Württemberg insgesamt 306.644 Verkehrsunfälle. Davon waren 33.630 Unfälle mit Personenschaden, was einem Anteil von 10,97% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 10.355 Fälle aus, was 3,38% aller Unfälle entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel waren mit 1.733 Fällen (0,57%) vergleichsweise selten. Die Mehrheit der Unfälle waren übrige Sachschadensunfälle mit 260.926 Fällen (85,09%). Innerorts ereigneten sich 25.663 Unfälle (8,37%), außerorts (ohne Autobahnen) 13.562 Unfälle (4,42%) und auf Autobahnen 3.369 Unfälle (1,1%). Insgesamt gab es 369 Getötete, 6.139 Schwerverletzte und 36.086 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 306.644
Unfälle mit Personenschaden 33.630
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 10.355
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 1.733
Übrige Sachschadensunfälle 260.926
Ortslage – innerorts 25.663
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 13.562
Ortslage – auf Autobahnen 3.369
Getötete 369
Schwerverletzte 6.139
Leichtverletzte 36.086

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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