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Brand und Arbeitsunfall in Eberhardzell

Die Produktion musste wegen eines Brandes eingestellt werden. Wenige Stunden später wurde ein Arbeiter von Holzbalken getroffen und schwer verletzt.

Foto: Unsplash

Ulm (ost)

Am Nachmittag ereignete sich in derselben Firma ein Arbeitsunfall.

Gegen 9 Uhr morgens rückte die Feuerwehr zu einem Brand in einem Betrieb südlich von Eberhardzell aus, der Holz verarbeitet. Es scheint, dass eine Zinkenpresse überhitzt war. Dadurch kam es zu einem lauten Knall, gefolgt von Flammen und Rauchentwicklung in der Produktionshalle. Zum Glück befanden sich keine Arbeiter in der Halle. Ein Verantwortlicher eilte hinein und versuchte, das Feuer zu löschen. Die Feuerwehr Eberhardzell, bestehend aus elf Einsatzkräften und zwei Fahrzeugen, konnte den Brand löschen und die Maschine abkühlen. Zum Glück wurde niemand verletzt. Es wird angenommen, dass ein technischer Defekt am Motor der Presse den Brand verursacht hat. Der Sachschaden wird auf mindestens 50.000 Euro geschätzt.

Nur wenige Stunden später, gegen 16.15 Uhr, war ein 50-jähriger Arbeiter auf dem Betriebsgelände mit Gabelstaplerarbeiten beschäftigt. Er transportierte mehrere rund fünf Meter lange Holzbalken auf einer Palette. Leider hatte er die Sicherungsbänder an der Palette entfernt. Dadurch kippten mehrere Balken von der Palette und trafen den Arbeiter am Ober- und Unterkörper. Er erlitt schwere Verletzungen und wurde vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht. Die Abteilung für Gewerbe und Umwelt des Polizeipräsidiums Ulm hat die Ermittlungen aufgenommen. Die Spezialisten aus Biberach untersuchen nun die genauen Umstände des Unfalls. Es gibt keine Anzeichen für Fremdverschulden.

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Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Baden-Württemberg für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Baden-Württemberg im Jahr 2023 zeigt insgesamt 306644 Unfälle. Davon waren 33630 Unfälle mit Personenschaden (10,97%), 10355 schwere Unfälle mit nur Sachschaden (3,38%) und 1733 Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel (0,57%). Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 260926 (85,09%). Innerorts ereigneten sich 25663 Unfälle (8,37%), außerorts (ohne Autobahnen) waren es 13562 Unfälle (4,42%) und auf Autobahnen 3369 Unfälle (1,1%). Die Anzahl der Getöteten betrug 369, die Schwerverletzten waren 6139 und die Leichtverletzten 36086.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 306.644
Unfälle mit Personenschaden 33.630
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 10.355
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 1.733
Übrige Sachschadensunfälle 260.926
Ortslage – innerorts 25.663
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 13.562
Ortslage – auf Autobahnen 3.369
Getötete 369
Schwerverletzte 6.139
Leichtverletzte 36.086

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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