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Brandermittlungen in Reutlingen

Das Landeskriminalamt und die Generalstaatsanwaltschaft ermitteln nach Brandlegung im Umspannwerk. Stromausfall betrifft Reutlingen und umliegende Ortschaften.

Foto: Unsplash

Stuttgart (ost)

Aufgrund des Brandes am heutigen Montag (8. Juni 2026) in einem Umspannwerk in Reutlingen führt das Landeskriminalamt Baden-Württemberg, das Staatsschutz- und Antiterrorismuszentrum Baden-Württemberg (SAT BW) unter Leitung des Staatsschutzzentrums bei der Generalstaatsanwaltschaft Stuttgart die Ermittlungen. Es gibt Hinweise darauf, dass der Brand absichtlich gelegt wurde.

Das Stadtgebiet Reutlingen und umliegende Ortschaften waren von einem großflächigen Stromausfall betroffen, der durch den Brand verursacht wurde. Laut den Netzbetreibern konnten im Laufe des Tages viele Haushalte, Unternehmen und öffentliche Einrichtungen wieder mit Strom versorgt werden. Es ist noch unklar, wann die Stromversorgung vollständig wiederhergestellt sein wird.

Die Ermittlungen – derzeit gegen unbekannt – richten sich auf den Verdacht der vorsätzlichen Brandstiftung (§ 306 StGB) und der Störung öffentlicher Betriebe (§ 316b StGB). Es gibt derzeit keine Hinweise auf mögliche Verdächtige oder Motive. Die Spurensicherung, der Einsatz eines Brandmittelspürhundes und die Beteiligung von Sachverständigen sind noch nicht abgeschlossen.

Zusatzinformation: Im Staatsschutzzentrum bei der Generalstaatsanwaltschaft, das seit Anfang 2025 besteht, arbeiten sechs Oberstaatsanwältinnen und Oberstaatsanwälte sowie ein Leitender Oberstaatsanwalt. Es arbeitet eng mit dem Staatsschutz- und Anti-Terrorismuszentrum (SAT BW) beim Landeskriminalamt zusammen, das die polizeilichen Ermittlungen in diesem Fall führt.

Quelle: Presseportal

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