In Ludwigsburg kam es zu mehreren Bränden von Papiermülltonnen. Die Kriminalpolizei sucht dringend Zeugen.
Brandserie in Ludwigsburg

Ludwigsburg (ost)
In der Nacht zum 20.03.2026 und zum 27.03.2026 wurden jeweils in der Kammererstraße in Ludwigsburg zwei Papiermülltonnen in Brand gesetzt (wie am 27.03.2026 um 10:23 Uhr unter https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/110974/6244709 berichtet).
In der Nacht zum 28.03.2026 gab es in Ludwigsburg zwei weitere Brände von Papiermülltonnen. Um 02:20 Uhr rückten Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei in die Stuttgarter Straße aus, nachdem ein Papiermüllcontainer in einem Hinterhof in Flammen stand. Die Flammen griffen auf die Hausfassade und einen Balkon eines Wohngebäudes über. Ein angrenzender Wintergarten sowie eine Küche des Wohnhauses wurden ebenfalls beschädigt. Die Bewohner des Mehrfamilienhauses bemerkten den Brand und verließen das Gebäude. Die Feuerwehr konnte das Feuer schnell löschen und ein weiteres Ausbreiten verhindern. Eine Wohnung im Haus war aufgrund des Feuers und der Löscharbeiten nicht mehr bewohnbar. Der entstandene Sachschaden wird auf etwa 150.000 Euro geschätzt. Es gab keine Verletzten.
Um 03:20 Uhr wurde ein weiterer Mülleimerbrand in der Ruhrstraße gemeldet. Auch hier stand der Müllcontainer bereits in Vollbrand. Die Feuerwehr löschte das Feuer, während mehrere Streifenwagen im Nahbereich nach Verdächtigen suchten. Ein Polizeihubschrauber unterstützte die Fahndung, jedoch ohne Ergebnis.
Am 29.03.2026 wurde um 22:40 Uhr ein Mülltonnenbrand in der Steinbeisstraße in der Ludwigsburger Weststadt gemeldet. Auch hier wurde eine Papiermülltonne durch das Feuer komplett zerstört. Die Hitze und der Ruß beschädigten eine Gebäudefassade. Der Schaden an der Mülltonne wird auf etwa 150 Euro geschätzt, der an der Fassade auf etwa 600 Euro.
Die Kriminalpolizei des Polizeipräsidiums Ludwigsburg hat die Ermittlungen übernommen und bittet Zeugen, die relevante Informationen haben, sich unter Tel. 0800 1100225 oder per E-Mail an hinweise.kripo.ludwigsburg@polizei.bwl.de zu melden.
Quelle: Presseportal








