Ein 45-Jähriger wurde festgenommen, nachdem eine Hütte in Göppingen in Brand gesteckt wurde. Der Mann wird verdächtigt, den Brand gelegt zu haben.
Brandstiftung in Göppingen,45-Jähriger in Untersuchungshaft

Ulm (ost)
/ Nach einem vermuteten Brandanschlag in Göppingen hat die Polizei nun einen Verdächtigen festgenommen.
Wie bereits berichtet (https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/110979/6199766) ereignete sich im Januar ein Brand in einer Hütte in Göppingen. Der entstandene Sachschaden beläuft sich auf etwa 300.000 Euro.
Mit intensiven Ermittlungen gelang es der Kriminalpolizei Ulm, einen 45-jährigen Verdächtigen zu identifizieren. Er wird verdächtigt, den Brand in der Hütte selbst gelegt zu haben. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Ulm erließ das Amtsgericht Ulm einen Haftbefehl gegen den Verdächtigen wegen Herbeiführens einer Sprengstoffexplosion, Sachbeschädigung und Versicherungsbetrug. Der Mann mit türkischer Staatsangehörigkeit wurde daraufhin auf Antrag der Staatsanwaltschaft Ulm zur Festnahme ausgeschrieben.
Der Kriminalpolizei Ulm gelang es nun, den Verdächtigen am 16.02.2026 ohne Widerstand festzunehmen. Bei der Durchsuchung seiner Wohnung und Geschäftsräume wurden Beweismittel sichergestellt, die nun untersucht werden.
Nach einer richterlichen Vorführung am 17.02.2026 beim Amtsgericht Ulm wurde der bestehende Haftbefehl vollstreckt. Bisher hat der Verdächtige keine Angaben zu den Vorwürfen gemacht. Er befindet sich nun in einer Justizvollzugsanstalt.
Die weiteren Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Ulm und der Kriminalpolizei Ulm dauern an.
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Philipp Haslach, Staatsanwaltschaft Ulm, Tel.: 0731 189-1116
Sven Vrancken, Polizeipräsidium Ulm, Tel.: 0731 188-1111
Quelle: Presseportal








